Wenn gleich der wackere Franz Nowak noch leben ſoll, ſo wird es doch nicht gut möglich, daß Ihr Bauern, gleich den Grunauern, zu ihm in die Lehre geht, weil Ihr theils zu weit zu ihm habt, theils auch, weil Ihr von Eurer Wirthſchaft nicht ſo lange abkommen könnt. Damit Ihr aber demungeachtet Euch alle ſeine guten Lehren und Rathſchläge leicht zu Eigen machen könnet, ſeht, ſo hat es ein würdiger Landwirth, der Herr Oeconomie⸗Director A. Rothe, übernommen, die belehrenden Unterhaltungen, gerade ſo, wie ſie Nowak ſeinen Nachbarn vortrug, nie⸗ derzuſchreiben, um ſie Euch in dem oben bezeichneten Buche an die Hand zu geben. Dankt dies Herrn Rothe, dem Erzeuger dieſes moraliſchen Nowaks. Der Verf., ein Mann von umfaſſenden Kenntniſſen, hat ſeine Ideen ſo naturgemäß und praktiſch dem Nowak eingeflößt, daß auch Sie, meine jungen Herren Landwirthe, die Sie glauben, durch die angeſchraubten Neuſilberſporen ſchon zum vollkommenen Ritter der prac⸗ tiſchen Landwirthſchaft geſchlagen zu ſein, erſucht werden, gefälligſt Rück⸗ ſicht auf dies Buch zu nehmen; es iſt ganz geeignet, den wichtigen Be⸗ ruf, dem Sie ſich gewidmet, von einer ernſteren Seite kennen zu lenen
Neue wohlfeile Auflage von Thomas
Allgemeines Vieharzneibuch Erſter Theil: Der Pferdearzt, neu bearbeitet vom Major v. Tennecker, Lehrer der Roßarzneikunde. 20 Sgr.= 1 Fl. 12 Xr. rhein.= 1 Fl. Conv. Mze. 1 Zweiter Theil: Kuren am Rindvieh, Schafen und allen übrigen Hausthieren, neu dearbeitet vom Kreis⸗ Thierarzt Ziller zu Hildburghauſen. 20 Sgr.= 1 Fl. 12 Kr. rhein.— 1 Fl. Conv. Mze.
Beide Theile zuſammen genommen nur 1 Rthlr. — 1 Fl. 45 Pr. rhein.= 1 Fl. 30 Pr. Cv. Mze. In den früheren Auflagen koſtete das Werk 1 Rthl. 15 Sgr.
— 2 Fl. 42 Xr. rhein.—= 2 Fl. 15 Fr. Conv. Mze.
Alle Beurtheilungen über dieſes Werk ſtimmen darin überein, daß es für Nicht⸗Thierärzte, beſonders aber für den Landmann das brauch⸗ barſte und nüßlichſte Vieharzneibuch ſei, und daß es wegen der darin vorgeſchriebenen höchſt einfachen, naturgemäßen Mittel und der popu⸗ lären Sprache mehr als jedes andere thierärztliche Werk ganz beſonders in die Hände des Landmanns gehöre, und ſeine Verbreitung von gro⸗ ßem Nutzen ſein werde. In einer Beurtheilung darüber heißt es:
„Eines der größten Verdienſte dieſes gemeinnützigen Buches be⸗ ſteht in der gründlichen und leicht faßlichen Darſtellung der eigenthüm⸗ lichen Kennzeichen der verſchiedenen Krankheiten, nebſt deutlicher Angabe der täuſchenden Erſcheinungen, welche minder Erfahrene leicht zu Irr⸗ thümern in der Beurtheilung und Erkennung der Natur des Leidens verleiten können. Wenig populäre Schriften über Vieharzneikunde
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Geräthſchftn fit Kenntniß derzebe aus Erfahrung be in vielen Filn d Thieratzt ebiht Landwitthen enn
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Die Bearbeitung
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