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Praktischer Unterricht in Wiesen-Wässerungs-Anlagen : ... mit Vorausschickung der Lehre im Nivelliren, in Absicht auf Wiesen-Wässerung ; nebst 86 erläuternden Zeichnungen / Von Robert Wehner ...
Entstehung
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beiten und Entwiſ hwendig, nur lln⸗ ie Zahl der lebten ler. Im günſtigie ner zu ſtellen.

In demſelben Verlage iſt erſchienen und in allen Buchhandlungen zu haben:

Der Landwirth, wie er ſein ſollte,

oder

Franz Nowak, der wohlberathene Bauer. Ein Volksbuch in welchem naturgetreu und in freundlicher Darſtellung die wichtigſten Lehren über die beſte Benutzung des Grund und Bodens, ein glückliches Familienleben, geregelte Hauswirthſchaft, Viehzucht, Bienen⸗ und Baumzucht, Wald⸗, Garten⸗ und Weinbau, und Alles, was das Glück

des Landmanns begründen hilft, kurz und bündig mitgetheilt werden; von

A. Rothe, Fürſtl. Sulkowskiſchem Oeconomie⸗Director,Beſitzer einer kleinen Muſter⸗ wirthſchaft, des ſchleſiſchen Vereins für vaterländiſche Kultur wirklichem und mehrerer anderer öconomiſchen Geſellſchaften correſpondirendem Mitgliede. Preis für das ganze 22 Bogen ſtarke Werk geheftet 15 Sgr. 54 Xr. rhein.= 45 Fr. Conv. Mze⸗

Die in Breslau erſcheinende Zeitung für Landwirthſchaft, Jahr⸗ gang 1838, No. 32. ſagt Folgendes über dieſes Buch:

Hört, Ihr Bauern und merket, was ich Euch ſage! Im Dorfe Grunau lebt ein Bauer, ſchlicht, wie es ſein Fach erfordert, redlich, wie es dem Deutſchen gebührt, wacker und bieder, wie preuß ſches Blut es will, mit einem braven Herzen auf dem rechten Flecke und mit einem Kopf voll natürlichen Verſtandes, glücklich als Hausvater und geehrt von ſeinen Nachbarn. Dieſer Bauer heißt Franz Nowak, der als muſterhaftes Exempel Euch Allen vor die Augen geſtellt zu werden ver⸗ dient. Nowak kehrte arm vom Militair aus den letzten Feldzügen zum Bauernſtande zurück und gründete ſeinen Wohlſtand durch Ord⸗ nungsliebe, Fleiß und was Ihr kaum glauben werdet durch das Leſen guter in ſein Fach ſchlagender Bücher. Im ſchönſten Flor blühte ſeine Wirthſchaft, ſeine Saaten wucherten üppig, ſein Vieh war herr⸗ lich. Es iſt nun ungefähr 20 Jahre her, als ſeine Nachbarn, die neidiſch auf ſeine Wirthſchaft ſahen, ſich eines Sonntags beſprachen, den Nowak zu fragen, wie es denn käme, daß er ſo glücklich wirthſchafte, und ob er ſie nicht mit den Vortheilen, die er handhabte, bekannt machen wollte. Gern verſprach dies unſer wackerer Nowak, und nun fanden ſich die Grunauer Bauern allſonntäglich bei ihm ein, um aus ſeiner Unterhaltung Belehrung zu ſchöpfen. Er gab ihnen da Rathſchläge über Ackerbau, Viehzucht, Haushaltung, zeigte ihnen bereitwillig, wie er es angefangen, und dankbar folgten ſie ſeinen Belehrungen. Nach 10 Jahren hörte man ſeine Nachbarn nicht mehr klagen über ſchlechte Ern⸗ ten, krankes Vieh u. ſ. w., und jetzt nach 20 Jahren kennt man das Dorf Grunau faſt kaum wieder, ſo haben ſich die Bauerhöfe zu ihren Gunſten geändert.