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(10* 1) 2= 23 Fuß. Die Breite der Banquette kommt nun zur oberen Breite noch hinzu; ſie beträgt zuſammen= 2+ 2= 4 Fußz es würde alſo ab= 3+† 4+(10* 1) ₰ 2= 3+ 4+ 20= 27 Fuß ſein.
§. 40. Gräben in der Erde— aufgedämmte Gräben.
Beim Wieſenbau giebt es Gräben, welche in der Erde fortgezogen werden, und ſolche, bei denen die Borden, und bisweilen ſogar die Sohle über die Oberfläche zu liegen kommen; die erſteren nennen wir Gräben in der Erde, die letzteren aufgedämmte Gräben. Diejenigen, bei welchen blos die untere Borde etwas erhöhet wird, zählen wir noch unter die erſte Klaſſe. Beide müſſen vor der Ausführung auf dem Terrain ſorg⸗ fältig abgewogen und abgeſteckt werden.
§. 41. Abſteckung der oberen Breite eines durch unebenes Terrain zu führenden Grabens.
Die Mittellinie des Grabens muß zuerſt abgeſteckt werden, und zwar ſo, daß überall, wo ſich das Terrain hebt oder ſenkt, ein Pfählchen zu ſtehen kommt. Die abgeſteckte Linie wird nun nach§. 21. genau abgewogen, die Höhenmaaße in das Manual eingetragen, und die Lage jedes Punktes zum erſten berechnet, wie es in§. 20. gezeigt iſt.
Wir wollen das daſelbſt angeführte Beiſpiel hier wiederholen, und die Figur 26. zur Hand nehmen.
In§. 24. hatten wir durch Rechnung, und in§. 25. durch Zeich⸗ nung gefunden, wie tief man bei den Punkten 1, 2, 3 und 5 lothrecht in die Erde gehen, und wie viel man bei 4 auftragen müſſe, um auf die Linie ab zu gelangen. Wollen wir nun von a nach b einen Gra⸗ ben mit gleichmäßigem Gefälle ziehen von 1 Fuß Tiefe, 2 Fuß Breite in der Sohle, und von einfüßiger Böſchung, ſo giebt uns die untere punktirte Linie ed die Sohle des Grabens an. Wir wiſſen ſomit auch, wie tief wir bei den einzelnen Punkten gehen müſſen, um die Sohle od zu erreichen, wenn wir bei den Punkten 0, 1, 2, 3, 4, 5 und 6 zum Abtrage 1 Fuß hinzu addiren. Bei 4 ſollte für die Linie ab ein Auf⸗
trag von 11 ½ Zoll ſtattfinden, mithin würde die Sohle od noch% Zoll unter der Oberfläche liegen. Der Graben würde demnach tief wer⸗ den(§. 24.):
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