42
der Wieſe zuzuführen, daſſelbe allenthalben hin zu vertheilen, und von der Wieſe wieder abzuführen(§. 6.). Die Ziehung eines jeden Grabens beruht auf einem vorangegangenen Nivellement. Die Gräben laſſen ſich eintheilen in zwei Hauptklaſſen: 1) in größere, bei denen die Normalbreite über 1 Fuß, die Normal⸗ tiefe über 5 Zoll beträgt; 2) in kleinere, deren Dimenſionen über dieſe Größe nicht hinausgehen. Bei den letzteren dürfen die Seitenwände vertikal oder ſenkrecht ſein(Fig. 32.); bei den erſteren aber müſſen ſie eine gewiſſe Schräge haben, d. h. mit dem Boden oder der Sohle des Grabens einen ſtum⸗ pfen Winkel bilden(Fig. 33.). Dieſe Abſchrägung nennt man Bö⸗ ſchung oder Doſſirung.
§. 38. Von der Böſchung der Seitenwände der größeren Gräben, mit Berückſichtigung auf Bodenart.
Die Größe der Böſchung iſt abhängig von dem feſteren oder loſe⸗ ren Zuſammenhange der Erdart und von dem Gefälle, welches der Gra⸗ ben in der Sohle erhält. Je ſtärker die Cohäſion der Bodenart iſt, deſto geringer darf die Böſchung ſein, und umgekehrt. Je weniger ein Graben Gefälle hat, deſto geringer iſt die Schnelligkeit des darin fließen⸗ den Waſſers, und ſomit die Einwirkung deſſelben auf die Seitenwände; deſto kleiner alſo darf die Doſſirung ſein, und umgekehrt.
Unter den gut zuſammenhängenden oder bindigen Boden zählen wir: den Thon⸗ und Torfboden; unter den Boden von geringerer Co⸗ häſion: den Lehm⸗, Sand⸗ und Moorboden.
Auch bei den feſten Erdarten iſt anzurathen, die Doſſirung ſo zu beſtimmen, daß die Tiefe des Grabens die Breite deſſelben ausmacht; d. h.(Fig. 33.) daß die Tiefe ad= ac iſt; die Linie eb iſt dann die Böſchung, und man nennt ſie in dieſem Falle eine einfüßige. Steckt man die Linie ac(Fig. 34.) nur= ½ ab ab, was bei einem Graben von wenig oder gar keinem Gefälle in feſter Erdart erlaubt iſt, ſo erhält man eine halbfüßige Böſchung. Macht man ao= 1 ½ oder 2 ab, ſo giebt dies im erſten Falle eine ein und einhalbfüßige, im zweiten Falle eine zweifüßige Böſchung(Fig. 35. und 36.)
An die einfüßige, am meiſten vorkommende Doſſirung gewöhnen ſich die Arbeiter ſehr leicht, wenn man ihnen vorher zeigt, wie ſie ihr Grabſcheit in einem Winkel von 45 Grad in die Erde führen müſſen.
—
99. Wie ruthit
Zü da Arlag
griße der Bſchund
düf, wäͤche übers ihn beſüramte W giedt ſch eit di t ſelbe bliten; thenſ beſonders verongt dder ewweiten ſol tegelmäßig, d. gadlnig verden. Grabens nur dann dder zunehmen kann velche der Gtabmn zuhededn Sohle ſo widd die üdee b dn ſch ds T Punkt, durh! wenn vit zur Ir mit d Geiſe der ſowie di Griße der vit aus dem ls de= 110 Suß d ſhung ſol änfühig X1X2 11 Dnn ed iſt= ſo =2 Suß, ud4h: Taß= b16 Slß Sollein Grab Säitewindeuitin Unen einn iſan Pſat ohrr ſägnan üirten. Dupſf inant ſ s
füßg; ſo vüde i


