Teil eines Werkes 
Erster Theil (1825) Erster Theil
Entstehung
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Diee beyſpielloſe Naͤſſe der groͤßten Haͤlfte des October⸗ Monats muß manchen Landmann verhindert haben, ſeine Waitzenſaat in die Erde zu bringen. Die, durch vier⸗ woͤchentlichen, mit Sturm begleiteten Regen verurſachten Ueberſchwemmungen koͤnnen manchem beſaͤeten Felde ge⸗ ſchadet haben. In den Marſchgegenden und im lehmigten Boden iſt ſicherlich manches Saatkorn verfault und man⸗ ches Waitzenfeld wird im Fruͤhjahr ſehr duͤnne ſtehen.

Unter dieſen Umſtaͤnden muß die Anzeige willkommen ſeyn, daß die an vielen Orten verſuchte Ausſaat des weißen Engliſchen Waitzens im Februar und Maͤrz uͤber alle Er⸗ wartung gelungen iſt.

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In Englands mildem Elima war ſie nie ungewoͤhnlich. Im noͤrdlichen Frankreich war ſie ſo allgemein geworden, daß, den Berichten der Pariſer landwirthſchaftlichen Geſell⸗ ſchaft nach, man im Jahr nach dem harten und langen Winter von 182223 beſorgt war, ob die faſt gaͤnzlich bis dahin verſchobene Ausſaat im Maͤrz wuͤrde vollendet werden koͤnnen. Die ſpaͤtern Berichte zeigten das voͤllige Gedeihen derſelben an.

Dadurch ermuntert, beſaͤete ich im Februar zwey Felder in Flotbeck mit weißem Engliſchen Waitzen.

Erſteres ſtand auf 730 Grad Ertragsfaͤhigkeit; leh⸗ migter Sand. Ich ſaͤete am 24ſten Februar 1824.