Teil eines Werkes 
Erster Theil (1825) Erster Theil
Entstehung
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Stuͤcken von einander abweichen, da die ganze Sache noch ſo neu iſt, und nach ſo verſchiedenen Zwecken und unter

welche die Statik uns verſchafft, den Ertrag der Felder mit ihrer Ertragsfaͤhigkeit zu vergleichen, nach dem Durchſchnitte einer gewiſſen Anzahl von Feldern die Jahresfruchtbarkeit und ſonach die Abweichung des Ertrags einzelner Felder(die alle denſelben clima⸗ tiſchen Einwirkungen ausgeſetzt geweſen waren) vom Mittelertrag zu beſtimmen, und endlich die Fruchtbar⸗ keit der auf einander folgenden Jahre fuͤr jede Frucht genauer als bisher zu bezeichnen.

Im Jahre 1821 erſchien in den Meklenburgiſchen Annalen, 8ter Jahrgang 1ſtes Quartal Pag. 166, eine gehaltvolle Schrift des Herrn von Thuͤnen, von der im 2ten Stuͤcke des 9ten Bandes der Moͤglinſchen Anna⸗ len ein Auszug gegeben worden iſt.

«Ueber die quantitative Wirkung des Duͤngers und uͤber die Ausſaugung der Gevaͤchſe.“

Dieſe, mit der, dem verdienten Verfaſſer eigenen logiſchen Strenge und großer Gruͤndlichkeit abgefaßte Schrift, gehoͤrt allerdings hieher, durch die Annahme ſtatiſcher Verhaͤltniſſe und durch den Zahlenausdruck der aufgefundenen, wenn auch die Verbreitung der Statik nicht eigentlich ihr Zweck war. Zu bemerken iſt nur, daß das, was der Verfaſſer Qualitaͤt des Bodens nennt, eben das iſt, was wir Erdvermögen nennen.

In eben dem Jahre erſchien ein geiſtvoller Aufſatz in der zweyten Haͤlfte des 8ten Jahrganges der Meklen⸗ burgiſchen Annalen(ſo wie man es von dem X un⸗ terzeichnenden Verfaſſer zu erwarten gewohnt iſt), der hieher gehoͤrt, weil er die Unſtatthaftigkeit der als allge⸗ mein guͤltig anzunehmenden Zahlen⸗Verhaͤltniſſe mit wah⸗ rer Genialitaͤt ausdruͤckt und uͤber Lebenskraft der Pflan⸗ zen, die durch Vegetation fortdauernde Schoͤpfung u. ſ. w. mehrere intereſſante Bemerkungen hinzufuͤgt, die alle zum Gebiet der Statik gehoͤren, deren eigendſter Zweck es iſt, dieſe unzaͤhligen Eigenheiten auf einem gegebenen Felde in einem gegebenen Clima zu beachten und ſo zu be⸗ zeichnen, daß der Landmann ſie zu ſeinem Vortheil be⸗

nutzen koͤnne. In dem Weggweiſer fuͤr landwirthſchaft⸗

liche Beſucher Flotbecks, der 1822 bei Buſch in Altona erſchienen iſt, habe ich geſucht ein Beiſpiel zu geben, wie die Natur des Bodens ſo charakteriſirt werden

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