bedärfe ffen darf urch richt andwirthe das, was
nkgeführt
fernt, ſo der Ver⸗ ße.
nches be⸗ alyſe. hlen⸗An⸗ ltat doch Voraus⸗ iine rela⸗
j Atbeit, und Saa⸗ lltate, auf n geführt eitlaͤuftig
nd darin, ten ſollte, Fall ihn nauer be⸗ denn was rchemiſce Landvirth ggen(wie
— 11—
man es nach Herrn von Wulffen ſehr ingenioͤſer Methode
glauben ſollte)(*⁴), ſondern Aufmerkſamkeit auf ſeinen Bo⸗
den und deſſen Verhalten, in verſchiedener Jahrszeit und Witterung, gegen Kraut und Unkraut, Braachfrucht und Cerealien. Ich gebe ihm mein Wort, daß dieſe fortgeſetzte Aufmerkſamkeit ihn noch uͤberdies manches Nuͤtzliche lehren wird, worauf er vorher nicht dachte.
Alles lebt und webt in der Natur; jedes Lebendige regt ein neues Leben auf. Wie der Boden auch dieſes Le⸗ ben in ſich trage, auf daſſelbe wirke und wiederum auf ſich einwirken laſſe; wie er empfaͤnglich ſey fuͤr die Ein⸗ wirkung der Vegetation, des Lichts, der Waͤrme, der Feuch⸗ tigkeit; darauf haben wir noch zu wenig geachtet. Die bloße Anwendung der Mechanik, um eine Zertheilung zu bewirken, welche die Natur durch Mittel hervorbringt, die unſeren Sinnen entgehen; chemiſche Unterſuchung, die uns einige Beſtandtheile kennen lehrt, indem ſie oft dabey und dadurch, weſentlichere zerſtoͤrt und verfluͤchtigt; im beſten Fall uns das todt und einzeln darſtellt, was nur in der Miſchung Wirkung hat und uns nichts uͤber die Molecu⸗ larform(1⁵) und andere weſentliche Beziehungen lehrt, durch die alle Wirkung modiſicirt wird; kann uns vom
Wahren oft abgefuͤhrt haben.
(²⁴) Irrthuͤmlich hat des Herrn von Wulffen algebraiſche Me⸗ thode die Meinung verbreitet, man habe dem mathema⸗ tiſche Gewißheit geben wollen, was nur eine bequemere Form für die Empyrie iſt.
(15) Die Form der kleinſten Theile des Thons und Sandes im Boden, im Geeſtboden ſo grob, im Marſchboden ſo fein, iſt es, worauf ihre Anziehungskraft, die ſich wie die Flaͤche verhaͤlt, beruht. Auf dieſe Anziehung fuͤr Luft und Feuchtigkeit beruht hauptſaͤchlich das Erdver⸗
moͤgen des Bodens, und folglich ſeine Fruchtbarkeit.


