Teil eines Werkes 
2: Uibersicht der europäischen veredelten Schafzucht. 2
Entstehung
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ſind: ſo weicht doch ihre beiderſeitige Wolle ſo weſent⸗ lich ab, daß ſie hierin ſehr wenig Aehnlichkeit haben. Die der Merinos hat als charakteriſtiſches Kennzeichen die Windungen in ihren Stapeln, deren Regelmäßigkeit die Aechtheit oder Treue des Haars andeutet, und die ihre Krümmkraft(Walkfähigkeit) bedingt; die langwolligen dagegen haben von dieſen Windungen keine Spur, und die Gradheit der Haare, ſo wie deren Glanz gehören zu ihren vorzüglichſten Eigenſchaften, ſo wie der Mangel an

Krümmkraft gerade eine Haupttugend derſelben iſt. Zwi⸗

ſchen dieſen beiden Hauptgattungen ſind nun eine Menge anderer in Europa zu finden. Durch Meſtizirung(Kreuzun⸗ gen) ſind deren eine Unzahl entſtanden; aber auch außer dieſer gibt es noch mehrere Arten, die als Urgeſchlechter in Europa gelten können. Ich nenne z. B. die däniſchen Schafe, deren Wolle viel Aehnlichkeit mit der von den

engliſchen hat, nur daß ſie nicht ganz ſo lang und ſo gleichmäßig im Haare wird. Bei dieſen bilden ſich die

Flocken(Stapel) regelmäßig, weil alle Wollhaare gleiche Länge und Stärke haben; bei jenen aber formen ſie ſich in Locken, die oben ſpitzig ſind: ein Zeichen, daß eine Menge Wollhaare in ihrem Wachsthume zurückgeblieben

ſind. Auch hat die Wolle der däniſchen Schafe mehr

Neigung zur Krümmkraft als die der engliſchen. Zwi⸗ ſchen beiden mitten inne ſtehen die isländiſchen. Ihre Größe übertrifft die der ausgezeichneteſten Geſtalten eines Backewell, und ihre Wolle iſt als Kämmwolle niederer Qualität zu brauchen. Dieſen wieder ähnlich ſind die polniſchen, ungariſchen und ruſſiſchen Zackel. Ich habe

weiter obt deuſſch d durch Kin zwergung! Haddiſtund unter den g nannigfach auf das fie ſtrecen.

Geſtalt al hervorgege leiter von föchſen ge ihren Vere ſelbſt den gerükt ſi Nichtunge durch ſolch dig wiede Etwas bo jedoch hat Heerden außen llie recht gut Deutſchla tet, daß zeichnet ddler Wol ſolte mar