Teil eines Werkes 
2: Uibersicht der europäischen veredelten Schafzucht. 2
Entstehung
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Hälfte zu allen Koſten beizutragen hätte. Genießt nun gleich der Empfänger im zweiten Falle den Ertrag der gan⸗ zen Wolle: ſo fielen ihm auch ſämmtliche Unkoſten allein zu, und ſeine reine Einnahme wird ſonach wenig mehr betragen, als bei dem im erſten Vertrage. Dieſem koſtet aber nach Ablauf desſelben das Stück 4 ³ fl., alſo nicht viel über das Drittel des zweiten. Wohl zu bedenken iſt aber, daß die ihm zufallenden Schafe den Durchſchnitt des Ganzen bilden, während beim zweiten Vertrage ſtets das Beſſere für den beſtehenden Stamm des Abgebers ausgewähkt worden iſt, wodurch denn der Werth des Zu⸗ rückbleibenden ungemein herabgeſetzt wird.

Da dieſe Vekträge erſt einen Anfang dieſer Art in

Deutſchland bilden: ſo habe ich es für wichtig genug ge⸗ halten, ſie hier genauer anzuführen, weil ſie vielleicht für die Folge eine weitere Ausdehnung und größere Bedeuten⸗ heit erlangen könnten. Dies iſt ſogar zu wünſchen, weil der weiter fortgehenden Veredlung der Schafzucht ſowohl als auch ganz beſonders der größern Verbreitung derſelben dadurch ganz beſonders Vorſchub geleiſtet werden könnte. Ich fand es auch um ſo mehr der Mühe werth, ſie hier anzuführen, als wir in Deuſchland dadurch ein ſtetes Ge gengewicht gegen ähnliche Veranſtaltungen in Frankreich anlegen könnten.

In andern Ländern außer Frankreich und Deutſch⸗ land ſind ähnliche Verträge noch nicht im Gange. Denn das Ausleihen von vorzüglichen und berühmten Widdern in England für übertrieben hohe Sprunggelder läßt ſich mit dieſen wohl nicht vergleichen. Wenn ich aber von

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