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der Schäfereien ſehr ſchwierig iſt: ſo bleiben faſt Jedem dergleichen Thiere unverkauſt ſtehen, und er iſt am En⸗ de genöthigt, ſie an den Schlächter zu verkaufen.
Inſofern nun durch den hier gegebenen Plan für die franzöſiſche veredelte Schafzucht große Vortheile zu er⸗ warten ſind, muß ich hier noch anführen, ob und was von dieſer Art in Deutſchland geſchieht.
Hier hat man freilich bis jetzt noch nicht gerade nöthig gehabt, edle Schafe, aus Mangel an Abſatz zur Zucht, an den Schlächter zu verkaufen: weil noch immer der Sinn und Eifer für höhere Veredlung der Schäfereien fo rege geweſen iſt, daß man alles aufbot, ſich deren anzuſchaffen, und daß in anerkannt guten Heerden die Nachfrage ſtets ſo ſtark war, daß ſie kaum befriedigt werden konnte. Wie hoch der Preis derfelben war, und im Allgemeinen noch jetzt iſt, werde ich weiter unten angeben. Da es jedoch eines nicht geringen Kapitals bedarf, um einen nur einiger⸗ maßen nicht unbedeutenden Stamm edler Schafe anzu⸗ ſchaffen, und da es gar zu lange Zeit erfordert, aus ei⸗ nem kleinen Stämmchen ſich allmählig eine Heerde zu bil⸗ den: ſo findet man es hie und da bequemer, ähnliche Cheptel⸗ Verträge gegen gewiſſe Antheile zu errichten. Hierbei hat man denn noch die zweite ſehr gültige Nebenabſicht, näm⸗ lich ſich der Intelligenz und Erfahrung deſſen zu bedienen, mit dem man dergleichen Verträge ſchließt. Ich ſelbſt bin dergleichen eingegangen, und will hier im Allgemeinen die Ideen eines ſolchen Vertrages angeben.
Der Empfänger der Schafe übernimmt dieſelben nach einer gewiſſen Tax:, und zahlt dieſe dem Abgeber zur
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