Teil eines Werkes 
2: Uibersicht der europäischen veredelten Schafzucht. 2
Entstehung
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cher Qualität die Thiere waren, welche der Empfänger zur Veredlung ſeiner Heerde empfangen hat, werden vor Uibergabe derſelben Wollproben von mehreren Theilen des Körpers der gedachten Schafe genommen und dieſe ſorg⸗ fältig aufbewahrt, um ſie als Maßſtab zur Beurtheilung der zurückzugebenden Thiere zu haben.

Der Empfänger gibt als Zinſen während der neun Jahre alljährlich die Vließe der erhaltenen Schafe ab. An die Stelle deren, welche während dieſer Zeit ſterben, wer⸗ den andere von den Nachkommen geſtellt, die ſoviel als möglich von gleicher Wollgüte mit den abgegangenen ſind: ſo daß alſo dem Verein für die Dauer der neun Jahre ſtets die Quantität und Qualität des Wolle⸗Ertrags ge⸗ ſichert bleibt.

Fremde Widder auf die erhaltenen Merinoſchafe zu brauchen, wird unter keiner Bedingung nachgegeben.

Was der Empfänger von den erhaltenen Merinos durch Zufälle, mit Ausnahme von höherer Gewalt, ver⸗ liert, darüber muß er ſich gehörig ausweiſen, und er hat ſodann die Hälfte des Verluſtes zu tragen. Bei der Be⸗ rechnung wird jeder Widder zu 90 Franken, und jedes Mutterſchaf zu 45 Franken angenommen.

Der Director des Vereins bereiſet zuweilen die Schä⸗ fereien, wohin Merinos gegeben worden ſind, auch wer⸗ den an ihm die Wollpließe jährlich abgeliefert.

Alle entſtehenden Streitigkeiten werden durch Schieds⸗ richter, die von beiden Theilen gewählt werden, ausgegli⸗ chen, und es findet weiter kein Berufen auf irgend eine andere Gerichtsbarkeit ſtatt.

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