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nen kann. Mit welcher Farbe man die eingedrückten Num⸗ mern ätzen will, iſt ganz gleich, auch kann man, wenn man vielleicht in den Jahrgängen der gezeichneten Thiere ſich ſchnell zurecht finden will, mit dieſer Farbe wechſeln. Den Widdern brennt man die Nummern in die Hörner, wenn ſie deren nämlich haben. Denen ſie fehlen, die behandelt man wie die Mutterſchafe.
Wenn aber dieſe Nummerirung mit Genauigkeit voll⸗ zogen iſt, dann wird es leicht, die Stammregiſter zu füh⸗ ren. Dieſe haben einen doppelten Werth für den Schaf⸗ züchter: einmal geben ſie ihm die größte Sicherheit für den Adel der Abſtammung, und zweitens kann er auch am beſten ſehen, welche Thiere ſich in ihrer edlen Fort⸗ erbung am meiſten auszeichnen, und ſo den entſchieden höch⸗ ſten Werth haben.
Man ſieht leicht ein, daß man bei einem dergleichen Verfahren raſche und ſichere Fortſchritte in der Veredlung der Schäfereien machen müſſe, auch kann man dabei leicht die oder jene Wollart in einer Heerde conſtant machen. Denn es iſt angenehm überraſchend, wie bildſam die Na⸗ tur hierin iſt. Uiberwindet man nur die Schwankungen von zwei bis drei Generationen: ſo hat man gewonnen, und man darf dann nur ſtandhaft auf der betretenen Bahn fortgehen, ſo gelangt man auf die erfreulichſte Weiſe an's vorgeſteckte Ziel.
Wie bildſam aber für die Leitung des Menſchen die Sache ſey, beweiſt ſich am beſten dadurch, daß beſonders die Widder gewöhnlich ihre guten und ſchlechten Eigen⸗ ſchaften auf ihre Nachkommen augenſcheinlich forterben.
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