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Uibersicht der europäischen veredelten Schafzucht. 1
Entstehung
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arbeiten nußte, verrn, von dem wande entzichen 7. Die Heerde hum des Herrn, ter gewiſſen Be⸗

er Heerde ghörte e Vorvieh, und Antheil von dem

nun dieſe aus vlange ihr eben e, Stallung d. dies ohne großen dieſer aber an⸗ ferei zu machen, beſſeres Futter, eſünderes Unter⸗ ihre beſondern wohl der Shaf⸗ Renten⸗Antheils eijutragen, aber daß der Eigen⸗ geblieben wine von Betrügereien der Schafmeſſe, is Abhuug be⸗ tum wum, von denenſi mch Be⸗

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lieben gebahren konnten: ſo kam es, wie vorn hinweg zu erwarten iſt, zu Betrug in jeder Art. Das Vorvieh der Schäfer ſtirbt nicht, war ein bekanntes Sprichwort. Starb auch ein Stück davon: ſo ward es leicht für ein herrſchaftliches ausgegeben, und an einem von dieſem das Zeichen des geſtor⸗ benen angebracht. Ein Gleiches galt bei Austauſchungen, Verkäufen auf eigene Hand ꝛc.

Es gibt ganze Gegenden, wo man die Folgen dieſer Operationen noch jetzt in faſt allen Bauern⸗Schäfereien deutlich genug ſieht. Denn obgleich in dieſen für Vered⸗ lung faſt gar nichts gethan wurde: ſo ſieht man dennoch eine Menge Thiere darin, die unverkennbar die Spuren einer edlen Abſtammung tragen.

Dieſe der Landescultur ſo verderblichen groben Miß⸗ bräuche erregten am Ende die Aufmerkſamkeit der Regie⸗ rungen, und dieſe griffen durch Verordnungen ein, die endlich dem Unweſen ein Ende machen ſollten. Am meiſten wirkte aber wohl die eigene Einſicht und Uiberzeugung. Es gehörte wenig Scharfſinn dazu, um inne zu werden, welch' große Vortheile und welch' reichen Gewinn man bei der herrſchenden üblichen Weiſe aus den Händen gab. Man ſann daher auf Mittel zur Abänderung. Dies ging freilich nicht allzu raſch, und noch jetzt gibt es ſelbſt in ſehr edlen Heerden Deutſchlands Vorvieh. In den meiſten aber iſt es nun wohl abgeſchafft. Man möchte fragen, wie es möglich ſey, daß der Menſch, der den eigenen Vortheil doch ſonſt wohl ſo ziemlich immer zuerſt im Auge hat, ihn hier ſo blind überſehen kann? wenn man nicht daneben bedächte,

daß die Liebe zur Bequemlichkeit, die ſich ſo gern an die