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Uibersicht der europäischen veredelten Schafzucht. 1
Entstehung
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ber jederzei wohl Bemerkung, daß weniger fein und ſollte: ſo beruhe ich in dem Werk⸗ öhern Schaßzucht, und der darin be⸗ Ställen, beſonders tziehen, eine Art verliert, und ſic

der Schafe war, erſichlich iſt, ſehr jene Fütterungs⸗ hafe ſowohl, als wendig, daß man h. Man machte hund ie nchden je nachdem haute rauf. Beſonderö Inderts ir eutſch⸗ Schafen eingefühft oche gemach und

eübt, daß es we läufiger zu ſpreen.

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Zeit hat man ſie wieder aufgenommen. Die Urſachen dieſer Erſcheinung liegen darin, daß die Wollhändler die längſte Zeit behaupteten, es habe dieſe Fütterung einen nachthei⸗

ligen Einfluß auf die Wolle. Auf dieſen Ausſpruch bauend,

gaben die meiſten ſächſiſchen Schafzüchter dieſelbe wieder auf, oder führten ſie auch gar nicht erſt ein. Weniger achteten hierauf die in der Mark Brandenburg. Die Noth trieb ſie an, dieſes Futter in Maſſe zu bauen, und es ihren Schafen zu geben. Ohne dasſelbe hätten ſie deren viel we⸗ niger aushalten können. Wenn alſo auch wirklich die Behaup⸗ tung der Wollhändler richtig geweſen wäre: ſo mußten die Schafzüchter ſich lieber eine Herabſetzung der Qualität ihrer er⸗ zeugten Wolle gefallen laſſen, als daß ſie ihre ganze Schafhal⸗ tung beſchränken, und einen ſo einträglichen Zweig für ihre ganze Wirthſchaft hätten nicht mit aller Kraft erfaſſen ſollen. In Schleſien geſchah dasſelbe, wenn auch nicht in ſo aus⸗ gedehntem Maße, weil dieſe Provinz wegen des großen Bodenreichthums in vielen Theilen derſelben andere Futter⸗ kräuter, als Klee, Lucerne, Wicken ꝛc. in großen Maſſen

erzeugen kann. Die öſterreichiſchen Provinzen gewöhnten

ſich auch lange nicht daran, den Kartoffelbau zum ver⸗ mehrten Schaffutter ins Große zu betreiben. Die innern

Hilfsquellen, welche das Land in dieſem Reiche darbietet,

waren wohl die Haupturſache davon, weil man deshalb

nicht nöthig hatte, ſehn auf beſondere Zuſchüſſe an Futter für die vorhandenen Viehbeſtände zu denken. Aber man

fängt jetzt auch dort damit an, und die Wohlthätigkeit der Kartoffeln vermehrt ſich immer mehr, indem ſie die Nah⸗

rungsmittel für die fortwährend ſteigende Bevölkerung aller