volen. Man Lolle zu ver⸗ Qualität im durch unſin⸗ ſem Abwege , und ein näß bezahlt tzem dieſen Schafzucht ſten bleiben ßen.
en die ſpa⸗ en, welche die Meſta, Magnaten er Grund⸗ ſie über ichen Wei⸗ chen konn⸗ t worden, ſtets als en. Auf ſtrengen de Länder. auf, und zucht ſich ſtets aufs
m Jahre. gegangen.
13
Jetzt würde es eines ſolchen Verbotes wohl eben nicht bedürfen. Denn Schafe, die eine Mittelwolle tragen, ſind in andern Ländern in Maſſen zu finden, und viel beſſere kann man in Spanien jetzt ſchwerlich antreffen, wie deren ſo ſehr
im Werthe geſunkene Wolle ſattſam beweiſt. Eher dürfte
es für Spanien gerathen ſeyn, Prämien auf die Einfuhr hochfeiner Merinos zu ſetzen. Der ſpaniſche Stolz wird dies noch lange nicht zulaſſen, und jenes Land hat ſomit die Ausſicht, allmählig mit ſeiner Wolle außer aller Con⸗ currenz im Welthandel zu treten.
Um einen Begriff zu geben, in welchem Zuſtande ſich die ſpaniſchen Merinoheerden ſchon im Jahre 1816 be⸗ fanden, hebe ich einzelne Stellen aus einem Berichte eines ſehr ſachverſtändigen Reiſenden, von Madrit datirt, aus*⁴). Dort heißt es unter andern: die königlichen Heerden, die ſchönſten und feinſten Racen eines Negretti, Aquirres, Mont⸗ argo, des Friedensfürſten, des Kloſters von Guadeloupe ꝛc. ſind nach und nach ganz verſchwunden, andere der feinſten Ra⸗ cen ſind zerſtreut worden. Die Wanderungen konnten während des Krieges gar nicht ſtatt finden, und dazu hob eine Ver⸗ ordnung der Cortes vom 8. Juni 1813 die bisher beſtan⸗ denen Privilegien der Meſta gänzlich auf.
Durch den Krieg und das Wegtreiben ganzer Heerden war die Zahl der Merinos, die vor dem Einfalle der Fran⸗ zoſen auf 6,000,000 geſchätzt wurde, bis auf ungefähr 3½ Million herabgeſchmolzen. Schlechte Jahrgänge, vor⸗ züglich allgemeine Dürre, verhinderte das ſchnelle Wieder⸗
*) Dieſer Bericht findet ſich in den Oekon. Neuigkeiten(Prag
bei Calve), in Nr. 1, 1848.


