Nebel ſchaden nur zur Zeit der Blüthe, frommen aber den gebildeten Trauben im Herbſte.
Brenner. Was Roſt, Honig⸗ und Mehl⸗Thau bei den Cerealien und andern Gewächſen iſt, das iſt der Brenner bei dem Weinſtock; die Sonnenſtiche, welche zwiſchen Regen oder Regenwolken auf die Stöcke treffen, ſo wie der plötzliche Ueber⸗ gang von Hitze zur Kälte verurſachen ihn, die Blätter dorren, die Trauben fallen ab, und das Holz leidet. Ein bald darauf eintretender Regen vermindert das Uebel.
Laubrauſch. Das Laub dorrt und ſtirbt ab, die Trauben bleiben, alles Schirms entblößt, den heftigen Sonnenſtrahlen aus⸗ geſetzt und braten. Es iſt oft die Folge eines unüberlegten Fel⸗ gens oder Rührens bei großer Hitze. Der Laubrauſch tritt ge⸗ wöhnlich ein, wenn nach Jakobi gerührt wird und alsdann ſtarke Hitze in den aufgelockerten Boden dringt; viel beſſer unterbleibt das Rühren unter ſolchen Umſtänden. 4..
Unfruchtbarkeit. Fallen nach der Blüthe die Tragkno⸗ ſpen ſammt den Stielen ab und laſſen an der Rebe ein Merk⸗ mal, wie eine Linſe zurück, oder haben einige der Lotten dop⸗ pelte Augen, wovon eines dem andern gegenüber ſteht, oder ſind die Traubenſtiele ſo dünne wie Fäden, oder wird das Laub bei den Klevnern, Kleinbergern klein und kerbig und es ſetzen ſich an den Reben viele Augen auf einem Punkte zuſammen, oder iſt das Holz röthlich, ſehr dick und maſtig und die Frucht hat einige ungewöhnlich große, mit vielen kleinen, weit ausein⸗ ander ſitzenden Beeren gemiſchte, ſo kann man ſolche Stöcke ohne Bedenken als untauglich auswerfen.
Inſekten. Hierher gehören: die gefräßigen Maikäfer; die Blattlaus(Aphis), beſonders ſchädlich durch ihre außerordentliche Vermehrung; nackte Schnecken(Limax), welche die Augen der Stöcke abweiden, ſie laſſen ſich unter feuchtem Strohe wegfangen; die Trauben⸗Made(Pha- laena tinea uvae), ſie erſcheint zweimal in einem Jahr, legt das erſtemal ihre weißglänzenden Eier im Mai in die Knoſpen der Blüthentheile, die nach 14 Tagen den ausgekrochenen Rau⸗ pen zur Nahrung dienen; dieſe verpuppen ſich ihrerſeits im Juni, und einen Monat ſpaͤter legen die daraus hervorgehenden
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