Teil eines Werkes 
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Entstehung
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Win die hh⸗ = Weinberges eeitigung ge⸗

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Dritter Abſchnitt.

Behandlung junger Weinberge.

Dieſe iſt, wie die Pflanzungsart, nach den Orten ſehr ver⸗ ſchieden.

An der Moſel wird im Sommer des erſten Jahrs nichts an dem jungen Weinberge gethan, als etwa das größere Unkraut ausgezogen. Vor Winter werden die Pflaͤnzchen mit dem Karſte gehäufelt, ſo daß ſie beinahe völlig bedeckt ſind, um ſie gegen den Froſt zu ſichern. Im zweiten Jahre, wenn kein Froſt mehr zu befürchten iſt, wird gehackt, darauf abgedeckt, die Schöſſe an der Erde bis auf 1 oder 2 Augen geſchnitten. Das Hacken geſchieht im Bergaufgehen, das Abdecken im Berg⸗ abgehen oder im Rücktreten; ſieht man, daß Stöcke ausgegan⸗ gen ſind, ſo wird ſogleich an der Stelle ein tiefes Loch gemacht, um ſolches ſpäter zu beſetzen. Im dritten Frühjahr wird der junge Weingarten vor allen andern gegraben, im März beſchnitten, dem Stocke dabei einige Augen mehr als im erſten Jahre gelaſſen; ein kleiner Pfahl wird beigeſteckt und der Wein⸗ garten mit Hacken und Rühren, wie ein alter Weinberg, behan⸗ delt. Nun muß gedüngt werden, wenn ſolches nicht ſchon nach dem erſten Schnitt geſchehen iſt. Dieſer Dung bleibt dann auf der Oberfläche liegen. Im dritten Jahre zeigt der Weinberg ſchon einige Trauben. Im vierten Jahre wird der Stock