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In den drei letzt genannten Gegenden findet man nur we⸗ nig Kämpe, alſo durchgehends alles im offenen freien Felde.
Man kann dieſe Provinzen nicht bereiſen, ohne einen all⸗ gemeinen Wohlſtand darin wahrzunehmen. Die meiſten Dörfer gleichen kleinen Städten; die Häuſer ſind ſchön und reinlich, die Straßen gepflaſtert. Ein naher Contraſt mit dem Münſter⸗ ſchen und Paderbornſchen!
II. Verkehr mit den Grundltücken.
Die Ueberlaſſung der Guͤter in Erbpacht kommt immer mehr und mehr außer Gebrauch; man verkauft blos oder verpachtet.
Kauf und Verkauf des Grund und Bodens iſt ſeit Jahr⸗ hunderten nicht ſo häufig vorgekommen, als in den verfloſſenen letzten zwölf Jahren durch die Veräuſſerung der Domänen. Im Anfange, da man der Sache noch nicht traute, gingen dieſe Güter zu einem Spottpreiſe. Sie ſtiegen aber nach und nach und kamen am Ende zu ihrem wahren Werthe.— In einem Lande, wo ein ſo großer Unterſchied der Güte zwiſchen den Feldſtücken obwaltet, iſt nichts über den Kaufpreis zu be⸗ ſtimmen.
Auf dem Cleviſchen rechten Rheinufer iſt der Antritt der Zeitpacht den 22ſten Februar, die Pachtfriſt von 6, höchſtens 12 Jahren. Die Zahlung hat Statt Martini. Der abgehende Pächter hat das Recht, das Winterfeld, welches ſich jedoch nicht über die des ganzen Areals ausdehnen darf, zu beſäen, wo⸗ von er die Hälfte der Körner, der angehende Pächter aber die andere Hälfte nebſt ſämmtlichem Stroh erhält. Dieſes contra⸗ ſtirt ſeltſam mit dem verderblichen Gebrauch, welcher in dem an das Cleviſche unmittelbar anſtoßenden Amt Bochold Statt hat, gegen welchen ich meine Klagen in einer meiner vorigen Abhandlungen erhoben habe.— Kommen Streitigkeiten vor, ſo werden ſie nach dem An⸗ und Abzugs⸗Reglement von 1733 entſchieden. Das Inventarium bringt der Pächter mit.
Auf der linken Seite des Rheins, wiewohl in derſelben Provinz ſind die Pachtbedingungen von den vorhergehenden verſchieden. Die Pachtfriſt iſt von 3, 6 bis 9 Jahren. Die
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