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mögen, viel Verdienſt um den Ackerbau ſeiner Gegend erwor⸗ ben. Er führte bei ſeiner Wirthſchaft folgenden Fruchtwechſel ein:
1) Kartoffeln mit Stallmiſt, 6) Hafer,
2) Gerſte, 7) Bohnen, gedüngt,
3) Klee, die Stoppeln davon 8) Roggen, gekalkt zu 9) Hafer,
4) Roggen, auf dieſen Buch⸗ 10) Sommerraps, gepfercht, weitzen und Spörgel zum 11) Hafer.
Grünfüttern,
5) Erbſen— Wicken,
Der Kalk zur Kleeſtoppel wird vorher ſchichtenweiſe mit% Erde in einen Haufen geſchlagen, und wenn er zerfallen, ge⸗ ſtreut; die Kleeſtoppel flach umgeſtrichen, ſpäter vereggt, dann gepflügt und geſäet.
Zu der Zeit, als Harcotte zu Schede ankam, hatten die Bauern bei ihrer Fruchtfolge und ihrem Weſen oft ſchon im Februar weder Brodkorn noch Futter für ihre Pferde. Sie be⸗ wunderten ſeine Erndten; aber Harcotte war ein reicher Mann, daher, hieß es, kann er es, aber wir nicht. Er ließ alſo einen Armen an ſeiner Stelle den neuen Glauben predigen, und um ihm Eingang zu verſchaffen, hieß er ſeinen Oberknecht einen Kotten kaufen, und ſchoß ihm das Geld dazu vor, mit der Bedingung jedoch, daß er eine Cultur nach Harcottes Art da⸗ rauf einführen ſollte. Dabei verband ſich dieſer, den neuen Kötter, wenn Schaden bei ſeinem Wirthſchaftsſyſteme heraus⸗ kommen ſollte, zu entſchädigen. Die Sache wurde unternom⸗ men und ging. Nach einigen Jahren hatte ſein Mann Früchte zu verkaufen. Das wirkte. Nun hieß es, was der kann, können wir auch. Es iſt ja nur ein Bauer. Man legte ſich auf den Kleebau, nahm Kalk zu Hülfe, und ſo rerbeſſerte ſich der Zuſtand von Harcottes Umgebung.
Elzey. Hier wohnt Holtſchmidt, ein tüchtiger Landmann. Ohne Bildung, Erziehung und Vermögen ſchwang er ſich ſo hervor, daß er ſeinem Dorfe zum Muſter und Vorſtand dient. Er lernte erſt in erwachſenen Jahren Leſen und Schreiben, und dieſer Mann fuhrt nun ein regelmäßiges Tagebuch über ſeine
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