erge, ſon ts unſtänd⸗ ager in zi⸗ h naheli⸗ chen Gute Tr, vovon inds freie
* heid Land Edeburger eeiſten be⸗ 8 6 Mal⸗ Se, welche
Scke liegen
n Gtun⸗ 2 ras bend: ſf n widd fuͤt atet. Die ¹ ug Mar⸗ rin, ent⸗ 4 Gutuͤck⸗ heides 18 1 6 Rthl, . Gr. zu
e Nagd 1 derrich⸗ S Ftau und en Tag⸗ 1 einem* t von Kar⸗ „en Küſt
3s veichen
aus 2 efen und
— 423—
einem Schweine. Pferde kommen ſelten vor. In den mittlern Wirthſchaften wird ein Ochſe, 2 Kühe, 1 Rind und ein Schaf gehalten; in den kleinen findet man keinen Zugochſen.
Man pflügt mit 2 Ochſen oder mit 3 bis 4 Kühen. Au⸗ ßer dem Pflüger, welches gewöhnlich nur 1 Knabe von 16 bis 17 Jahren iſt, gehört noch ein Treiber oder Leiter dazu; ein Dritter folgt mit der Hacke, um die Fehler des Pflügers zu verbeſſern. Die Dreiſche wird höchſtens nur einen Zoll unter der Narbe angegriffen, die andern Pflugarten dringen nicht über 4 Zoll in den Boden. Man beſchafft im Durchſchnitt 160 Magd. Quadratruthen auf einen Tag, auch weniger, wenn der Boden zähe iſt.
Das Hornvieh gewährt im Frühjahr den traurigſten An⸗ blick, den das Menſchenherz ausdauern kann. Mir ward das betrübte Schauſpiel beſcheert. Außer Stroh und Strohhäckſel kriegt es im Winter wenig zu koſten. Ein Bauer von der ge⸗ ringeren Klaſſe hält es für ein Meiſterſtuück, wenn die Kuh im Frühjahre ohne ſeine Beihulfe aufſtehen kann.— Da es hier an Gemeinweiden fehlt, ſo iſt auch im Sommer die Nahrung kärglich, und das Vieh muß ſie auf der Dreiſche ſuchen, die eben ſo erſchöpft zur Dreiſch niedergelegt worden iſt, als das Vieh iſt, welches ſie betritt. Auch iſt man verbunden, ihm Morgens und Abends im Stalle etwas Gras vorzuwerfen. Eine Kuh wiegt zwiſchen 2 und 300 Pfund. Ihr Ertrag iſt 40 Pfund Butter. Um die Biehhüter nicht ins Unendliche zu vermehren, ſo vereinigen einige kleine Bauern ihr Vieh und betreiben ge⸗ meinſchaftlich ihre Beſitzungen. Kühe, Ziegen und Schafe zie⸗ hen allemal zuſammen aus.
Wo alles Stroh aufgefüttert wird, da bleibt wenig zum Einſtreuen, da fehlt es nothwendig an Dung, wenn nicht zu andern Streumitteln gegriffen wird. Man bedient ſich der Heide, des Laubs, des Farrenkrauts und Ginſters, welcher letz⸗ tere hier im Ueberfluſſe wächſt. Wer Raum hat, läßt den Miſt ſo lange im Stalle, bis er aufs Feld gebracht werden kann.
Man bedient ſich auch des Kalks, wiewohl ſpärlich, und
“ —
8
—
4 1


