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Bodens, welcher letztere Nutzen ſich vorzüglich dann zeigt, wenn die Hürden bei trockenem Wetter über die beſaͤeten Felder ge⸗ ſchlagen werden, oder der Saamen mit Anſtrengung in die eben gepferchten Felder eingeeggt wird.
Die hieſige Schafrace iſt ſehr grobwolliger Art.„Ich ver⸗ ſuchte, ſagt Seiffart, deshalb gleich Anfangs meines Hierſeyns, eine ſehr veredelte Race einzuführen; da aber ein ſechsjähriger Verſuch mich überzeugte, daß bei einer ſumpfigen ſchlechten Weide dieſe feine Race weit eher dem Faulwerden, als das ge⸗ wöhnliche hierländiſche Landſchaf ausgeſetzt iſt, ſo habe ich mich zurückgezogen, jedoch nur in ſo weit, daß meine Schafe noch immer(in Vergleich des hieſigen gewöhnlichen) veredeltes Vieh genannt werden können, und dieſes hält auch ziemlich guten Stand.“
Stadtberg,— einſtens der Hauptwaffenplatz Karls des Großen, vor ihm der Sitz der Säule Herrmanns(Irmenſaͤule), nunmehr das Land der Eſel, des genügſamſten Thieres, was wir haben, und zu Stadtberg auch eines der nützlichſten. Auf dem hohen Felſen, wo der obere Theil dieſer kleinen Stadt liegt, leiſten ſie beim Ackerbaue weſentliche Dienſte und ſind beinahe unentbehrlich. Ein Wirth, der in der Oberſtadt vier Pferde hat, unterhaͤlt nebenher wenigſtens zwei Eſel. Bei den Gerin⸗ geren ſind die Eſel weit zahlreicher, indem man in Stadtberg nur 64 Pferde und 300 Eſel zählt. Ihre Aufgabe iſt, alles grüne Futter für Kühe und Pferde herbeizuſchleppen, das Heu, welches im Thale wächſt, auf den ſteilen Berg zu ſchaffen und die Ernte der Höhe größtentheils einzuſcheuern. Im Winter tragen ſie das Brennholz zu, und das Waſſer zum Tränken des Viehes. Mit einem Worte: ohne Eſel glaubt Niemand hier fertig werden zu können. Gewiß iſt es, daß die Oberſtadt vor allen ihren Nachbarn immer zuerſt mit ihrer Getreideernte zu Hauſe iſt.
Ein Eſel trägt mit jedem Male eine Laſt von anderthalb bis zwei Zentnern Heu, und zwar Berg auf. Da man den Träger unter dem Haufen nicht ſieht, ſo glaubt man einen wandernden Heufiemen zu erblicken.
Zwei Eſel ſchaffen alle Tage anderthalb Fuder geerntetes
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