Teil eines Werkes 
Erster Band (1819) Lehrbuch der Landwirthschaft. Erster Band
Entstehung
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der Pflanze darüber zu Grunde. Nur allein die Walze Nachmit⸗ tags angewendet, wenn der Boden trocken iſt, kann einiger⸗ maßen dem Verderben ſteuern.

c. Vom Behäufen.

1. Wenn man die Erde rings um den Stamm der wachſenden Pflanze anhäuft; ſo heißt man dieß: Behäu⸗ fen, Anhäufen, Beſchütten, Erde geben.

2. Es geſchieht, wie das Behacken, entweder mit der Handhaue, oder mit Werkzeugen, die durch Thiere gezogen werden.

Der Anhäufepflug iſt ein Hacken, Aadl, mit zwei Streich⸗ bretern, deſſen verſchiedentliche Formen man in den ſchon ange⸗ führten deutſchen und engliſchen Werken abgebildet findet.

3. Wenn das Behacken mit der Handhaue vor der Pferdehacke weſentliche Vorzüge hat,(b. 5.) und nur ihrer Koſtſpieligkeit wegen der unvollkommenen Arbeit der Pferdehacke weichen muß; ſo hat aber das Behäufen mit der Handhaue gar nichts vor dem Behäufen mit dem An⸗ häufepfluge voraus; und wenn die Saat in Reihen geſäet iſt; ſo ſteht der Anwendung dieſes höchſt ſchätzbaren Werk⸗ zeuges nichts im Wege, und wir vollführen die Behäufung mittelſt deſſelben eben ſo vollkommen mit dem vierten Theile der Koſten, den die Handarbeit ſonſt betragen ha⸗ ben würde. M

4. Der weſentlichſte Vortheil des Behäufens beſteht darin, daß jene Erde, die ſonſt von den Pflanzenwurzeln nicht erreicht würde, dadurch zur Vermehrung des Pflan⸗

zenwachsthumes beitragen muß, daß man ſie von dieſen

Stellen weg, und auf die, über den Wurzeln liegende Erdſchichte legt, wodurch die darin befindlichen pflanzen⸗ nährenden Beſtandtheile durch den Regen den unterliegen⸗