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XVII
Ob es mir gelungen ſey, den geſteigerten For⸗ derungen, die unſere Zeiten an ein Lehrbuch der Landwirthſchaft machen, zu genügen, und ob mein Werk die Summe unſeres gegenwärtigen Wiſſens und die richtigſte, wiſſenſchaftliche Erklärung der Erſcheinungen enthalte, überlaſſe ich dem Urtheile der Sachverſtändigen, welche die Mangelhaftigkeit unſerer Kenntniſſe in allen Erfahrungswiſſenſchaften kennen, und die Beſchwerde, ſie in eine folgerechte wiſſenſchaftliche Form zu bringen, zu würdigen wiſſen.
Dadurch, daß ich die Praxis der Landwirth⸗ ſchaft vieler Laͤnder genau kenne, und ſeit langen Jahren ſelbſt ausübender Landwirth bin, glaube
ich als Schriftſteller einen mehreren Werth zu ha⸗
ben, und meinem Werke einen weſentlichen Vorzug vor vielen anderen verſchafft zu haben, die bloß auf fremde Erfahrungen gebauet ſind, deren Verfaſſer daher nicht immer im Stande waren, das Beſondere vom Allgemeinen zu unterſcheiden, und, überhaupt zu wenig bekannt mit dem Betriebe des Ackerbaues, der Viehzucht und des vielfach verſchlungenen We⸗ ſens einer landwirthſchaftlichen Haushaltung, noth⸗ wendig oft in Irrthümer verfallen und falſche oder ſchiefe Maßregeln in Vorſchlag bringen mußten. Indeſſen bin ich weit entfernt zu glauben, daß ich ſcharfſinnig genug ſey, allenthalben den Grund der Erſcheinungen einzuſehen, und daß meine Vor⸗ ſchriften überall die richtigſten ſeyen; aber ich hoffe, .**


