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Iſt alles ſo claſſificirt, ſo werden wieder die Vließe, jede Sorte allein, in ihrer ganzen Größe auf der Tafel ausgebreitet. Haben ſie allenfalls noch etwas Staub oder Sand von der Wä⸗ ſche behalten, ſo muß man ſie mit einem Stecken leicht ausklo— pfen, nur nicht förmlich hauen, was guter Wolle am Anſehen ſchadet. Daher iſt außer dem Sortiren in einer Wollhandlung auch das Reinigen gebräuchlich, indem keine fremden Sachen in der Wolle ſitzen bleiben dürfen*). Iſt dieſes geſchehen, ſo werden 4— 5 Vließe auf einander gelegt, die Schnittſeite dem Tiſche zugekehrt, hierauf ein Quantum der reinen Wolle in Stücken derſelben Sorte, je nachdem deren viel oder wenig iſt; dann wie⸗ der 4— 5 Vließe, mit der Schnittſeite auswärts der Luft zuge⸗ kehrt, ringsum die Pließe einwärts etwas eingeſchlagen, damit es eine gleiche längliche Watte gibt, dann der Länge nach die beyden Enden der Watte in die Mitte zuſammengelegt, und dann noch⸗ mahls beyde Enden zuſammengeſchlagen, ſo daß es einen rundlichen Bund von 20— 25 Pfund bildet, der mit dünnem Spagat kreuzweiſe gebunden wird.*
655. Wenn alle Wolle ſo behandelt und gebunden iſt,— die Stücke und Locken werden ſo, wie ſie fallen, geſackt— ſo wird ſie in hängende Säcke getreten; nähmlich die vorbeſchriebenen Bunde aufgebunden, und zwey und zwey neben einander, die geſchloſſene äußere Seite des Bundes nach außen gegen den Sack zu gekehrt, ſo, daß ſie den ganzen Sack umgeben, die Enden in der Mitte, in die im Handel übliche Breite und Länge von Sä— cken, getreten. Man hüthe ſich, keine feucht zuſammengeſchlagene
*) Das Reinigen beſteht theils im Ableſen und Beſchneiden, theils im Klopfen der Wolle auf Hürden, welche von Gurten geflochten ſind. Obgleich das Klopfen oft einen Verluſt von 6— 12 Procent beträgt, und mit Zeit und Koſten vergeſellſchaftet iſt: ſo iſt es doch aus dem Grunde erforderlich, weil keine heterogenen Theile in der Wolle ſitzen bleiben dürfen, und die Geſchmeidigkeit der Wolle dadurch wieder bewerkſtelliget und erhöht wird.


