Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1785)
Entstehung
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Vom Einfluſſe des Sonnenlichts ꝛc. 1 93

einen Pyrophorus macht, der ſich entzuͤndet, ſo bald das Brennbare ſich losmacht. Sonach kann ſich das Licht mit dieſem Holze nicht ferner verbinden, weil die phlogi⸗ ſtiſirten Theile, mit denen es eine chemiſche Verwand⸗ ſchaft hat, darin nicht mehr vorhanden ſind. Alſo folgt hieraus, daß das Licht die Farbe ſolches Holzes nicht ver⸗ aͤndern kann, weil dieſe Veraͤnderung durch die Verbin⸗ dung des Lichts mit dem harzigen Koͤrper bewirkt wird: da aber Lezterer vernichtet iſt, ſo kann die Verbindung des Lichts mit ihm nicht mehr ſtatt finden,

Aus der naͤmlichen Urſache kann auch das Mark vom lichte nicht verandert werden, es ſcheint faſt gar kei⸗ nen phlogiſtiſchen Theil zu enthalten, wenigſtens faͤrbt es eingeſ auf keine Weiſe. Es ſcheint daher, daß es keinen harzigen Theil, oder doch deſſen ſehr weni ihm herauszieht. nſhe eng, ans

22. Von der Wirkung der Saͤuren auf die Hozer.

Das Berberisbeerholz in Vitriolſaͤure, die mit Waſ⸗ ſer verduͤnnt i*ſt, gelegt, behaͤlt darin ſeine Farbe, und um daſſelbe bildet ſich eine Art eines gelben und gruͤnen Scheines, der ſich immer weiter ausdehnt, und allmaͤh⸗ lig die ganze Fluͤßigkeit faͤrbt: es faͤrbt hernach auch noch das Waſſer und den Weingeiſt.

Eben dieſe Holzart in eine kaliſche Lauge ober in fluͤchtiges Laugenſalz gelegt, wird darin eben ſo ſchwarz, wie am Lichte; den Weingeiſt faͤrbt es alsdann das Waſ⸗ ſer aber gar nicht.

Senebier 2. Th. N Reine

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