Vom Einfluße des Sonnenlichts ꝛc. 225
Seehſt l
lormau und haͤufiger ſind, wo ſich die Feuchtigkeit gewoͤhnlich in die Saan noch hoͤhern Grade findet und wo die firxe Luft ſich in auf dem( ſehr betrachtlicher Menge niederſchlagen muß, zugjeich erüͤhmee g diejenigen Pflanzen ſind, welche die meiſte reine und nur 2.Mg am ſtaͤrkſten dephlogiſtiſirte, Luft abſondern und welche § 180.Nan die meiſte fixe Luſt in ſich verbinden, wenn man ſie in — Valt Waſſer, das mir dieſer duftgartung geſaͤttigt worden, der
Einwirkung der Sonne ausſetzt.
ſt leben, de o„ — Die Reiſenden beſchreiben einſtimmigdieſe Laͤnder als
e ſolgli riüühn ſolche, wo die Pflanzen am lebhaffeſten. laͤng⸗ Umlafßu ſten und ſchoͤnſten vegetiren, wo ſie ungeſtalt, von Bil⸗ eritte ſ dung ſonderba r, vonFarden angenehm, und des Geſchmacks ean Vyſſ oder ibrer Schaͤrfe wegen, ſchreckliche Gifte ſind. fändrenem Dieſer Czedanke iſt nicht ſo ganz gewagt, da man uftenne weiß, was fuͤr eine merkwuͤrdige Wirkung die uft, be. nil bfon ſonders wiſchen den Wendekreiſen„auf die Metalte aͤuſ⸗ ſert. Eiſen roſtet dort erſtaunlich, Gold und Silber laufen an, Kupfer wird mit Gruͤnſpan uͤberzogen und elche, unt alle dieſe Wirkungen erfolgen in ſehr kurzer Zeit Wo⸗ eduſt ausſi her koͤnnten dieſe Wirkungen, die wir unter unſern Him⸗ d meiſeff melsſtrichen ſo ſtark nicht wahrnehmen, anders herruͤh⸗ dieniede ren, als von der großen Menge ſixer Luft, die in den elcheinde Waſſerduͤnſten der Atmosphaͤre vorhanden iſt, und als ein chteſten Ge ſehr kraͤftiges Aufloͤſungsmittel auf Koͤrper wirkt., Man ter und ni weiß ja, daß Waſſer, mit firer Luft angeſchwaͤngert, von der fte Metalle aufloͤßt, daß Eiſen in fixer Luft ſogar ſich mit arin aufbſe Roſt uͤberzieht. Dieſe Analogien ſcheinen daher meinen us der Ed Vermuthungen zu großer Beſtaͤtigung zu dienen. welceſ' Daß endlich die Pflanzen im Winter, wenn es Atmorph frierk, oder doch die Kaͤlte dem Froſte beinahe gleich iſt, ndem ſe di⸗ nicht weiter vegetiren, ſollte dies nicht zum Theil mit enden reinen daher ruͤhren, weil alsden die Blaͤtter die zur Vegeka⸗ e Erſahrun tion ſo nothwendige fixe Luſt nicht mehr aus dem in der Atmosphaͤre vorhandenen Waſſer einziehen koͤnnen? In de tvyiſten der That jagt der Froſt die fire Luft ſogleich aus dem Gegendn Waſſer heraus, und das Waſſer oder die Duͤnſte der Ar⸗
mosphaͤre bekommen das Vermoͤgen, die fire Luft in ei⸗
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