Teil eines Werkes 
Erster Theil (1785)
Entstehung
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10 Eiſſte Abhandlung.

V 3) Iſt dieſe Luft, welche die unterm Waſſer der V ii Sonne ausgeſetzten vegetirenden Blaͤtter hervorbringen, V Ki eine natuͤrliche Wirkung der Sonne, als eines leuchten⸗ hah den Koͤrpers oder iſt wohl dieſe ſo erzeugte Luft eine na⸗ ſahee tuͤrliche Wirkung der Sonne auf die Blaͤtter, ſie als einen büne erwaͤrmenden Koͤrper betrachtet? ſin ſeſchich Folgendes ſind die Beantwortungen, welche mir Er⸗ b d fahrung der Natur abgedrungen zu haben ſcheint. eiſe düſe Erſte Frage.. 4. Haͤngt die Luft, welche die vegetirenden, nit unterm Waſſer der Sonne ausgeſetzten Blaͤtter un hervorbringen, an ihren Oberflaͤchen und loͤßt ſie eEm ſich blos durch die Einwirkung der Sonne auf vahr dieſe Blaͤtter von ihnen ab? Hin Ich werde mich hier nicht mit Anfuͤhrung aller der db o Beweiſe, welche die Erfahrung darbietet, aufhalten, hbe ie um darzuthun, daß die aus den vegetirenden, der it Sonne unterm Waſſer ausgeſezten, Blaͤttern erzeugte ſrll Luft, gar nicht an ihren Oberflaͤchen haͤngt. Ich will n xo blos bemerken, daß zwar wirklich atmosphaͤriſche zuft m, d daran haͤngen kann, aber gewoͤhnlich iſt die Luft, welche. Ad man auf ſolche Art an den Blaͤttern wahrnimt, kein V Erdlch Bodenſatz, den die atmosphaͤriſche Luft auf den Ober⸗ en ve flaͤchen der Blaͤtter, die ſie beruͤhrt, zuruͤklaͤßt. Sie hece iſt eine Luft, die aus dem Blatte ſelbſt heraustritt und hw deren Blaͤschen auf der Oefnung der Loͤcherchen ſitzen, b ded durch welche ſie heraustreten, wie man wahrnehmen Au u kann, wenn man ein Blatt im Waſſer ſchuͤttelt, ohne th es mit der Hand zu halten: alsdann faͤhrt bisweilen eine V ttr u ſehr geringe Menge heraus, und bisweilen koͤmmt gar e au keine zum Vorſchein. Iſt alsdann die erzeugte Luft ä verderbt, ſo ruͤhrt dies daher, weil die lange Zeit im Rich

Waſ⸗

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