Teil eines Werkes 
Erster Theil (1785)
Entstehung
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Vom Einfluße des Sonnenlichtsꝛc. 3

mit dem innern Raume der mit Waſſer angefuͤllten Glocke abzuſchneiden.

Ich bediene mich eines Maaßes mit dem Schie⸗ ber, das nach den Grundſaͤtzen jenes Maaßes verfer⸗ tigt iſt, welches der Abt Fontana fuͤr ſein Eudiometer ausgedacht und Herr Ingenhousz in ſeinem Buche uͤber die Pflanzen beſchrieben hat. Mein Maaß iſt nur klein, dadurch erhalte ich richtigere Reſultate. Es ent⸗ haͤlt genau eine Quantitaͤt Waſſer, die 182 Gran ſchwer iſt. Da nun der Kubikzoll Waſſer 371. und 5 Gran wiegt; ſo iſt klar daß 18½ Gran Waſſer r eines Ku⸗ bikzolles Waſſer ſeyn muͤſſen, woraus dann folgt, daß 203 dieſer Maaße einen Kubikzoll betragen.

Dieſes Maaß hat mir gedient, die Theilung auf die Roͤhren meiner Glocken zu tragen. Wenn ſie naͤmlich voll Waſſer ſind, ſo laſſe ich unterm Waſſer die im Maaße befindliche Luft in ſie hinein, indem ich den Schieber unterm Waſſer aufziehe. Die Luft ſteigt als⸗ dann in der Glocke in die Hoͤhe, nimt das oberſte Ende der Roͤhre ein, und treibt das Waſſer aus dem Raume. Ich zeichne hierauf die Stelle, wo alsdann dies Waſ⸗ ſer die uͤber ihm ſtehende Luft beruͤhrt, mit einer recht harten Feile ſo geſchikt, als ichs thun kann. Dieſes Verfahren wiederhole ich ſo oft, als es mir die Laͤnge der Roͤhre verſtatten will. Dieſes Maaßes bediene ich mich auch, die Salpeterluft unter meine Glocken zu laſſen, wenn ich die Beſchaffenheit der Luft, welche die unter den Glocken eingeſchloſſenen Koͤrper geben, pruͤfen will. Und weil mein Salpeterluft⸗Behaͤlter durch einen vergoldeten Schieber, ſo wie ebenfalls mein Maaß, ver⸗ ſchloſſen wird und weil dieſes Maaß vermittelſt eines andern Schiebers in die Faſſung des Schiebers am Be⸗ haͤlter genau ſchließt; ſo geht die Salpeterluft ſicher und leicht in mein Maaß uͤber, wenn ich zu gleicher Zeit den Schieber am Behaͤlter und den am Maaße Kufſche

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