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Ideen veranlaßt durch die Einleitung zur National-Oekonomie des Herrn Grafen Julius von Soden / Dem Letztern zur Prüfung vorgelegt ; von Heinrich Wilhelm Crome, Hofrath und Landsyndicus
Entstehung
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tigen: wie das zu oͤffentlichen Zwecken beſtimmte, und von dem Eigenthume der Unterthanen ſchon getrennte gemein ſchaftliche Vermoͤgen des Staats auf die zweckmaͤßigſte Art bewirthſchaftet werde. Rechtsgrundſaͤtze haben es zu beſtim men, was der Staat bedarf, das heißt, der Staat darf nichts ausgeben, als was noͤthig iſt, damit die groͤßte Ue⸗ bereinſtimmung der Verfaſſung mit Rechtsprincipien moͤg⸗ lich und vorhanden ſey. Er darf alſo auch nichts mehr von dem Privateigenthume der Unterthanen einfordern, als was zu dieſem Zwecke erforderlich iſt. Die Finanz wiſſenſchaft hat bei Entſcheidung der Frage: ob uͤberhaupt etwas noͤthig ſey? gar keine Stimme. Wohl aber kann ſie, wenn ſchon beſchloſſen iſt, daß etwas veranſtaltet wer⸗ den ſolle, beſtimmen, wie viel die Ausgabe zu dem beſtimm⸗ ten Zwecke austragen werde. Stehet es feſt, wie viel der Staat bedarf; ſo muß nothwendig die Staatswirthſchaft ihr Geſchaͤft antreten. Denn da es von einer Seite die Sache betrachtet, unverkennbar gewiß iſt, daß unbedingt alles, was der Unterthan von ſeinem Privateigenthume miſ⸗ ſen muß, um den Staat zu erhalten, den Geſetzen der Na tional⸗Oekonomie zuwider lauft, weil es nothwendig eine Verminderung des phyſiſchen Wohlſtandes der Einzelnen im Staate mit ſich fuͤhrt, da aber auf der andern Seite ohne dieſe Verminderung des Privatvermoͤgens der Einzelnen gar kein rechtlicher Zuſtand, gar kein Staat vorhanden ſeyn kann; ſo muß die Staatswirthſchaft dafuͤr Sorge tragen, daß und wie dieſe nothwendige Verminderung des Privat⸗ eigenthums auf eine ſolche Art geſchehe, damit dem Zwecke: den groͤßtmoͤglichſten phyſiſchen Wohlſtand unter den Ein⸗ zelnen hervor zu bringen, durch die auszuſchreibenden Steuern in dem mindeſten Grade entgegen gewirkt werde.

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