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„waͤhre, und ſtatt jeder einzelnen Nation die naͤmlichen „Waffen zu einem ewigen Kriege in die Hand zu geben, die „heftigſte und der menſchlichen Seele natuͤrlichſte Fehde, den „ewigen Krieg um Wohlſtand, den Kampf des Neids und der „Eiferſucht, in dem allgemeinen Frieden des Wohls, in ein „allgemeines Beſtreben aufloͤſe, ſich wechſelſeitig zu bezluͤcken, „in der allgemeinen Gluͤckſeligkeit ſeinen eigenen Wohlſtand „zu ſuchen, und ſo alle Nationen, alſo die geſammte Menſch⸗ „heit in einen ſchoͤnen freundlichen Kranz zu flechten.“ Wenn er endlich ſagt:„Die ⸗National⸗Oekonomiekunde entwickele „aus dem phyſiſchen und moraliſchen Organismus der Menſch⸗ „heit die Geſetze, nach welchen der geſellige Menſch nach „Wohlſtand ſtrebe, und der Mittel, dieſe im geſellſchaftlichen „Zuſtande zu erlangen und zu erhalten. Kraft ihres Prinzips „duͤrfe ſie ſogar idealiſiren, und ſie waͤre die Poeſte der Berei— „cherungskunde zu nennen. Die Staatswirthſchaft hingegen „duͤrfe zwar die Geſetze der National⸗Oekonomie nie verletzen, „ſie muͤſſe ſich auch den Idealismus derſelben anzueignen ſtre⸗ „ben, aber ſie muͤſſe allenthalben, wo es Natur und Verhaͤlt⸗ „niſſe gebieten, zu der proſaiſchen Wirklichkeit zuruͤckkehren. „So wie die National⸗Oekonomie alles Empiriſche aus⸗ „ſchloͤſſe; ſo muͤſſe hingegen in der Staatswirthſchaft alles „Empirik ſeyn, was nicht als unmittelbares Reſultat jener „Wiſſenſchaft rein in dieſe heruͤber getragen werden koͤnne.
„Die letztere muͤſſe die Formen, welche Gewohnheit, Sitten „und Verfaſſung geheiligt haben, reſpectiren, aber raſtlos da⸗
„hin arbeiten, ſich die Geſetze der National-Oekonomie an— „zueignen, ſo wie es der Zeitgeiſt, die Regierungsform, der „Charakter des Volks ohne gewaltſame Erſchuͤtterung geſtatte. „Was National⸗Oekonomie verbiete, duͤrfe in der Staats⸗
„wirthſchaft keine Stelle ſinden, und ſo muͤßten auch ihre Ge⸗
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