Teil eines Werkes 
Vierter Band (1810) Lehrbuch der Nazional-Oekonomie / von Julius Gr. v. Soden
Entstehung
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4 Soll die Territorialauflage einzig ſeyn, ſo] muß ſie de: in le nothwendig betraͤchtlich werden. Der Landbauer muß alſo auch Nrzenage den Preis der Urprodukte um die naͤmliche Summe erhoͤhen. nnd ztreßn Aber in der naͤmlichen Proporzion muß der Preis aller Pro⸗ d pa ni duktifkraft, aller andern Produkte, denen die Auflage abgenom⸗ weit gi men wird, fallen; die uͤhrigen Produzenten werden alſo ze, utt doppelt verlieren, indem ſie fuͤr den erhoͤhten Preis der Urpro⸗ n Gage 3 dukte eine groͤßere Produktifkraft, oder mehr Produkte 71) AM hingeben muͤſſen. Urprodukte allein haben abſoluten Werth, uent(Naz. Oek. 1. B. S. 40.) alle andre Produkte nur relatifen. d ſic nn Dieſer einfache Saz ſpricht die Unvereinbarkeit des phy⸗

fiokratiſchen Syſtems mit dem Nazional⸗Ockénomieprinzip en Sfän⸗ aus. Zwiſchen dieſen beyden Gattungen von Werth iſt rich⸗ ltproduktt tige Ausgleichung an ſich unmoͤglich. Der poſitife und thret önt verglichene Werth ruhen auf einander, ſind alſo 1 abgleichbar. Der abſolute und relatife Werth haben ſid di uni durchaus nichts mit einander gemein. Es bleibt alſo bey der t dapaß Schaͤzung des Urptodukts, in Betrachtung des abſoluten reis iu Werths gaͤnzlich unbeſtimmbar: wie viel von dem durch die ausſchließende Territorialauflage erhoͤhten Preiſe der u ſune dis Urprodukte auf die uͤbrigen Produkte uͤbergehe? denn zwi⸗ à Prauih ſchen beyden exiſtirt, nach der gaͤnzlichen Verſchiedenheit ihres wid Ih h Prinzips, gar kein Vergleichungsmaasſtab. Es iſt nird aſh e alſo nicht beſtimmbar, der wie vielſte, und daß ge⸗ ſe am gſer nau derjenige Staatsantheil, welcher auf jedem Stoff haftet, durch die, mittelſt der Territorialauflage, erfolgende Preiserhoͤhung der Urprodukte auf die uͤbrigen Produkte uͤber⸗ gehe. nätt, na Dieß muß aber der Fall ſeyn, außerdem hoͤrt die Auf⸗ n. da ud lage auf, gerecht zu ſeyn; außerdem wird nicht mehr das e, durf ſhh Nazionalvermoͤgen, ſondern der Menſch beſteuert; deſſen Hee n Exiſtenz, deſſen Produktifkraft iſt aber kein Gegenſtand der 9) Beſteurung; denn der Staat kann zwar in den von der Na ⸗Otthmomd zional⸗Oekonomie gebilligten Faͤllen, die Produktifkraft des

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