Teil eines Werkes 
Vierter Theil (1785)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

uͤber den Einſtuß des Sonnenlichts ec. 243

ſ Luft in geringem Maaße und vielleicht nur unter der Ge⸗ I deſtit ſtalt der reinen Luft darin enthalten ſei, und daß ſie da⸗ Fittern ha von gehe, wenn die WPiederheuſteüung geſchieht, denn 1r Auf s zeigt ſich, daß ſich die entzuͤndbare Luft durch die Wie⸗ 3Zei 4 derhe eſtellung der Kupfer⸗Blei⸗ Eiſen, und Zinkkalke langir durch den Brennſpiegel unter Glocken, die voller ent⸗ I ban. zuͤndbarer uft ſind, nicht zerſetzt, weil die uͤbrigbleibende 8., deh entzuͤndbare Luft ſo entzuͤndbar bleibt, wie zuvor, wie 6 Hr. Prieſtley durch Berſuche fand, der auch noch be⸗

ſaubght obachtete, daß die mit der Phoſphorſäure verbundene ent⸗ Siſt hen zuͤndbare: Luft Phoſphor erzeuge, und daß man einen 3 ch, R wahren Schwefel erhalte, wenn man Vitriolſaͤure uͤber Tle dan Blei abzie

zieht.

e raus a 8 8. Von der Salpeterluft. affu Gießt man, anſtatt der Vitriolſaͤure, Salpeterſaͤure a e de auf Metalle, welche ſie aufzuloͤſen vermag, ſo erhaͤlt 8 duin mman nicht ferner entzundbare, ſondern eine andre Luftart, deſä welche man Salpeterluft nennt. Dieſe neue Verbin⸗ n uſ dung beſteht wieder aus Saͤure und Brennbarem. Fuͤr die 3gtheif Wahrheit meiner Theorie liefert ſie dieſeiben Beweiſe, 3 9 wie die entzuͤndbare Luft, von der ich eben gehandels B gen habe. 6) Die Daͤmpfe des Salpekergeiſtes ſind nichts als

gffu die verfluͤchtigte Salpeterſaͤure, wie Hr. Prieſtley er⸗ 3 uf wieſen hat, denn als er ſie mit Waſſer verband, erhiels er Salpetergeiſt.

3*. V 2) Die Salpeterluft laͤßt ſich genau zerlegen, wenn Dtiltn man ſie mit gemeiner oder dephlogiſtiſirter Luft, die mit⸗ Pui V telſt des Waſſers geſperrt iſt, miſcht. Alsdann zerſetzt * linn ſich die Salpeterluft, ihr Brennbares trennt ſich von der 1 8 V Saͤure, verbindet ſich mit der reinen Luft und vermindert we dei ſie, die Saͤure aber ſchlaͤgt ſich im Waſſer nieder und S de vent theilt ihm ahren Geſchmack mit. Man kann ſie aber auf 3es V Q 2 eine