Teil eines Werkes 
Dritter Theil (1785)
Entstehung
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Vom Einfluſſe des Sonnenlichts ꝛc. 181

Dlitz Noch eine Thatſache dient dieſer Idee ſehr fuͤglich hboumen, zur Unterſtuͤtzung. Das Fließwaſſer(lymphe), das ab, und man im Fruͤhjahre in den Pflanzen, wenn ſie anfangen ig dieſer zu vegetiren, wahrnimmt, iſt ganz waͤßrig, wie z. B. dzu Bil⸗ die Thraͤnen des Weinſtocks. Sobald aber die Blaͤtter der fyen hervorbrechen, ſo findet dieſes Fließwaſſer die Gefaͤße, daß die wo es ſich ſcheiden ſoll und die zoͤcherchen, welche das Zu⸗ iſten aus ruͤckgebliebene der Zubereitung ausduͤnſten laſſen, und es die mai geht dann kein Fließwaſſer weiter fort, oder es iſt wenig⸗ ufertitug ſtens nicht ferner mehr durchſichtig und waͤßrig, wie an⸗ Wichiiet faͤnglich. beerbäum, t ſind i Nach Hale's Verſuchen laͤßt dieſes Fließwaſſer, ſogeir welches aus den Wurzeln koͤmmt, viel Luft fahren. Dies iſt nicht zu bewundern, wenn man erwaͤgt, daß dieſes Fließwaſſer mit fixer Luft uͤberladen iſt, die immer bereit Azu ſen iſt, ſich mit dem Lichte zu verbinden. Ehe aber die Blaͤt⸗ velhe ſe ter hervorgekommen ſind, muß die Verbindung dieſer Luft unij bo⸗ mit dem lichte ſehr gering ſeyn. Dieſe uft dringt daher ſen ſarf auch mit dem Fließwaſſer hervor, und zeigt ſich als Blaͤs⸗ eit wenie chen, ſobald das Waſſer, in dem ſie auſgeloͤſt iſt, ver⸗ nt, ver⸗ dunſten kann, als wie bei den Thraͤnen des Weinſtocks; die Ge⸗ aber dieſer tiefſinnige Naturforſ her hat beobachtet, daß iht ihr wenn man die Zweige Waſſer ziehen laͤßt, Luft heraus⸗ ttern zu⸗ tritt. Sollte wohl dieſe Luft vom Waſſer, welches den Hte, als Zweig durchdringt, verdraͤngt werden? Sollte ſie wohl entwilen aus dem Zellgewebe kommen? Dies duͤrfte mir wahr⸗ äber in ſcheinlich vorkommen, weil nach Hale's Beobachtung, n; allin in den Stengeln, an deren Enden man ſaugt, damit die ten, und Luft aus den Blaͤschen heraustreten moͤge, das Waſſer Zie geben hernach beſſer eindringt. Es trift alsdann keinen Wider⸗ dung des ſtand an, und alle Gefaͤße ſtehen offen, um es aufzuneh⸗ are ſchwe⸗ men. Unterdeſſen muß man geſtehen, daß er auch ge⸗ ir veni funden hat, daß geſchaͤlte Stengel eben ſo viel Luft geben, hoordern, als ungeſchaͤlte: ich habe aber erwieſen, daß das Holz Hährung, unterm Waſſer ſeine Luft gar nicht gab, woraus zu ſchlieſ⸗ doch 3 ſen *