r Weim⸗ 4 phlogi⸗ Keſultate entinktur
Lichte gelben knen
1
ne dink⸗ 1. Das
weißer gruͤnen ht iſt, Mate⸗ t, ſich ſer zum
erſchlag
tur aus oͤthliche imt zu, ird aber
Blaͤt⸗ eſultate. aus der weniger
nkturen en Ver⸗
ſuch,
Vom Einfluſſe des Sonnenlichts ꝛc. 21
ſuch, Harze in Weingeiſt aufzuloͤſen, und bemerkte ge⸗ rade dieſelben Erſcheinungen, die ſich mir darſtellten, wenn ich Saͤuren in dieſe Aufloͤſungen goß. Man ſieht die Materie in Flocken zuſammenlaufen, den Riederſchlag ſich erzeugen und eine Materie obenſchwimmen, die den Nie⸗ derſchlag ſchwaͤrzt, wenn man ſie mit Gewalt fuͤllt. Dieſe Beobachtungen habe ich an Aufloͤſungen des Gummigutts und des Fichtenharzes angeſtellt.
Hat man dieſe Niederſchlaͤge abgewaſchen, ſo ſieht der aus der gruͤnen Tinktur am weißeſten aus, der aus der vom Lichte entfaͤrbten Tinktur hat ein ins Graue fal⸗ lendes Weiß, und der aus der Tinktur von trocknen Blaͤt⸗ tern ein ins Braune fallendes Goldgelb.
Das Gemenge aus der gruͤnen Tinktur und der Saͤure ſieht gruͤnlich, das zweite gelbbraun und das dritte braun aus.
Waͤſcht man aber alle dieſe Niederſchlaͤge mit Wein⸗ geiſt ab, ſo bekommen ſie alle ein gleiches Weiß. Hier⸗ aus wuͤrde folgen, daß alsdann alle Niederſchlaͤge, ſo⸗ wohl die aus den Tinkturen, als auch die aus den Harz⸗ aufloͤſungen, auf gleiche Art von der im Weingeiſte aufloͤsba⸗ ren Materie, welche ſie faͤrbte, und die durch die Saͤure aus dem Gemenge geſchieden ward, gereinigt worden ſind.
Waͤſcht man endlich Laugenſalze, ſowohl fluͤſſige, als andre, mit dieſen Tinkturen, ſowohl mit denen vom Lichte entfaͤrbten, als auch mit jenen, die von Natur gelb ſind, weil ſie aus bleichſuͤchtigen, oder gelben, oder an der Sonne getrockneten Blaͤttern gemacht ſind, ab; ſo faͤr⸗ ben dieſe Laugenſalze ſie gleich merklich gruͤn.
21. Von der Wirkung des kochenden Waſſers auf die Blaͤtter. Es blieb mir noch uͤbrig, gruͤne Blaͤtter in gemeinem Waſſer kochen zu laſſen. Dies that ich mit Narziſſen⸗
blaͤttern. Sie gaben dieſem Waſſer eine Olivenfarbe. B 3 Bleich⸗


