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Vom Einfluſſe des Sonnenlichts ꝛc. 19
mit Zugießen ſo lange fort, bis das Aufbrauſen aufge⸗ hoͤrt hat; ſo wird das Gemenge truͤbe und ſchwarz und ſetzt einen weißen und zarten Bodenſatz ab, der ein wah⸗ rer Selenit iſt.
Seeſalzſaͤure in ſehr geringer Quantitaͤt der gruͤnen Tinktur beigemiſcht, truͤbt ſie, und faͤrbt ſie braun, und es erzeugt ſich ein klebriger Niederſchlag, der blaßgruͤn ausſieht, ſich aber weder im Waſſer, noch Weingeiſt auſloͤſt.
Salpeterſaͤure faͤrbt die gruͤne Tinktur gelb, ohne ei⸗ nen Niederſchlag zu erzeugen.
Schwefelſaͤure verwandelt das Gruͤn der Tinktur in ein blaſſes Gelb und verurſacht einen ſehr reichlichen Nie⸗ derſchlag.
Feuerſeſtes Laugenſalz raubt der gruͤnen Tinktur ihre Farbe und erzeugt einen ziemlich ſtarken Niederſchlag von gruͤner Farbe, der im Weingeiſt— und ſogar eini⸗ germaßen im Waſſer— auftoͤsbar iſt, der aber im Wein⸗ geiſt aufgeloͤſt, am Lichte ſeine Farbe verliert.
Gießt man auf dieſen Niederſchlag mit Waſſer ge⸗ ſchwaͤchte Vitriolſaͤure; ſo entſteht kein— oder wenig⸗ ſtens ein ſehr geringes— Aufbrauſen, der Niederſchlag aber wird ſchwarz, ohne ſich aufzuloͤſen, wird auch als⸗ dann weder vom Waſſer noch Weingeiſt aufgeloͤſt.
Es iſt nicht zu zweifeln, daß der Niederſchlag aus dem Gemenge der Vitriolſaͤure mit der Tinktur ein wah⸗ rer Selenit iſt: denn laͤßt man ihn in einer ſehr großen Menge Waſſer kochen; ſo erhaͤlt man einen Niederſchlag, der nichts weiter als eine Kalkerde iſt, die mit allen Saͤu⸗ ren brauſt, nun weiß man aber, daß dieſe Erde die Erde der Vegetation iſt.
Noch iſt zu bemerken, daß die Vitriolſaͤure mit dem Weingeiſte vermiſcht, eine Art von Selenit erzeugt, aber in ſehr geringer Quantitaͤt Vn We gſeichund deſſen, der
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