Teil eines Werkes 
Dritter Theil (1785)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

8 Siiebende Abhandlung.

hinein, verſtopft ſie hierauf recht wohl und ſtellt ſie in die volle Sonne: ſo wird in dem, welches die wenigſte ina⸗ a, ktur, ſonach aber die meiſte Luft, enthaͤlt, das Gruͤn der We Tinktur am geſchwindeſten veraͤndert werden, hingegen in us dem mit der Linktur voͤllig angefuͤllten und ſonach von Luft Fäſ ganz leeren Flaͤſchchen wird keine Veraͤnderung in der Tin⸗ ktur zu ſpuͤren ſeyn. In den uͤbeigen Flaͤſchchen wird 7 zwiſchen der Geſchwindigkeit des Entfaͤrbens und der Men⸗ a ge der zugleich mit der Tinktur in den Flaͤſchchen einge⸗ V · ſchloſſenen Luft ein heſtaͤndiges Verhaͤltniß ſtatt finden, 9 Alſo glaube ich, ich koͤnne hieraus ſchließen, daß das Entfaͤrben der dem Sonnenlichte ausgeſetzten Tinktur mit i der Menge der zugleich mit der Tinktur in den Flaͤſchchen alec verſchloſſenen Luft beſtaͤndig in Verhaͤltniß ſtehe. e ſti 6. Das Entfaͤrben der gruͤnen Tinktur hoͤrt auf, lund am Lichte ſtatt zu finden, wenn die Flaͤſchchen, in Lalß denen ſich die Tinktur beſindet, mit phlogi⸗ dan Le. lbe cn ſtiſirter Luft angefuͤllt ſind. mn

Iſuuſ Wird das Klaͤſchchen ſtatt gemeiner Luft, wie bei V dW Urs

A

den vorigen Verſuchen geſchah, mit phlogiſtiſirter Luft V 5* gefuͤllt: ſo wird die in dieſem Flaͤſchchen das wohl, ver⸗ ſ6 ſtopft und der Sonne ausgeſetzt werden muß, befind⸗ V is ag liche Tinktur ihre Farbe ſehr wenig und ſehr ſpaͤt aͤndern. ai Haͤtte ich dieſen Verſuch ſo vornehmen koͤnnen, daß keine Aai gemeine Luft hineingekommen waͤre: ſo iſt offenbar, daß firſ das Entfaͤrben gar nicht ſtatt gefunden haben wuͤrde, ſo tt n groß auch in Beziehung der Menge der Fluͤſſigkeit die d. Menge der uft geweſen waͤre. Aber dieſes Entfaͤrben ſe wird mit der Verminderung der Menge der phlogiſtiſirten veil g Lüſt oder mit der Vermehrung der Menge gemeiner Luft, wenn s die man ihr beimiſcht, zunehmen. ſſeing Stellt