Teil eines Werkes 
Dritter Theil (1785)
Entstehung
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Siebende Abhandlung.

auch nicht die Wahrheit der Gedanken darthun, doch ſie wahrſcheinlich machen, einigen Werth erlangt haben.

Ich habe dem Einfluſſe des Lichts auf die gruͤnen Tinkturen der Blaͤtter mit Fleiß nachgeſpuͤrt, und was ich fuͤr Erſcheinungen beobachtet, welche nicht nur in ih⸗ ren Wirkungen ſonderbar, ſondern auch durch die Folge⸗ rungen aus ihnen wichtig waren, dieſe habe ich der Be⸗ kanntmachung werth zu ſeyn geglaubt. Vielleicht wird man mich in meinen Beſchreibungen gar zu umſſtaͤndlich und in meinen Unterſuchungen zu weitſchweifig finden, man wird glauben, dieſe kleine Thatſache haͤtte nur eine Beſchreibung verdient. Hat man aber einmal einen Fa⸗ den gefunden, ſo will man ihn immer gern bis ans Ende verfolgen, ohne ihn zu zerreißen, man laͤuft ohnehin ſchon Gefahr, ihn zu verlieren, eh man noch zu dem lichte gelangt iſt, auf das er zufuͤhrt. Man beſchreibt aber auch eine Reiſe durch unbekannte Gegenden, und das Neue, auf das man ſtoͤßt, entſchaͤdigt vielleicht biswei⸗ len fuͤr den Nutzen, den man zu erhalten hoffen konnte.

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1. Mittel, deren ich mich bei Anſtellung dieſer Verſuche bedient.

Zu dieſen Verſuchen nahm ich rektificirten Weingeiſt. Dieſen goß ich auf eine hinlaͤngliche Menge Blaͤtter, da⸗ mit ich eine Tinktur erhielte, die wenigſtens ſo gruͤn waͤ⸗ re, als ein Smaragd.

Dieſe Dinktur ſetzte ich in Flaͤſchchen aus boͤhmiſchem Glaſe, die 1 2 Unzen Waſſer hielten und mit einge⸗ riebenen Stoͤpſeln verſehen waren, ans Licht.

Damit ich nicht genoͤthigt ſeyn moͤge, die Blaͤtter, deren ich mich zu den Tinkturen bei dieſen Verſuchen be⸗ diente, immer anzugeben, ſo will ich nur anmerken, daß die Tinkturen aus alten Blaͤttern, von denen ich Gebrauch

machte,

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