46 auflosbar werden ſoll, daher auf ihn die uͤberſchuͤſſige Schwefelſaͤure des Eiſenvitriols wohlthaͤtig wirkt. Das Entbinden der freien Saͤure wird durch das Verbrennen der Vitriolhaltenden Koͤrper ungemein befoͤrdert, daher die guͤnſtigen Folgen, wenn die kieshaltigen Torf⸗ und Koh⸗ lenarten, als Duͤngungsmittel angewandt, verbrannt
werden. Aehnliches gilt, aller Wahrſcheinlichkeit nach,
auch von den uͤbrigen Salzen, welche man ſeit kurzer Zeit als Duͤnger anzuwenden verſucht hat, beſonders von dem ſchwefelſauren Natrum. Noch kann der Eiſen⸗
oitriol vortheilhaft auf die Vegetation wirken, wenn er
auf die bereits ſchon vorhandenen Pflanzen aufgeſtreuet
wird.(Thaers Annalen des Ackerbaues. B. 10. S. 455).
Er wirkt hier als Reizungsmittel auf die Einſaugungs⸗
gefaͤße der Pflanzen, und von ihm gilt daher auch alles ſdas, was der ſcharfſinnige Thaer uͤber die Wirkungsart des Gypſes(in ſeiner Einleitung in die Engliſche Land⸗
wirthſchaft B. 1. S. 207) angiebt.


