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große Maſſe von Waſſerſtoffgas, welche in derſelben ent⸗ halten iſt, der Zerſetzung deſſelben zu. Er nimmt dabei an, daß der ſich dabei entwickelnde freie Waͤrmeſtoff das Spiel der Wechſelwirkung ſehr beguͤnſtige. Wenn wir die Erfahrung beruͤckſichtigen, daß in ſumpfigen Ge⸗ genden, in welchen, wo nicht die Verweſung doch die Zerſetzung der Pflanzen auf einem kleinen Raume, von der Natur im Großen betrieben wird, ſich vorzuͤglich die Natur⸗ erſcheinungen der Irrlichter, Feuermaͤnner ꝛc. erzeugen und daß dieſe ihr Daſeyn dem Phosphor⸗Waſſerſtoffgas zu danken haben: ſo glaube ich dieſe Erſcheinungen als einen kraͤfti⸗ gen Beweis fuͤr die Zerſetzung des Waſſers durch die Pflanzenentmiſung oder die Humuserzeugung anſehen zu muͤſſen. Aber eben ſo wie das Sauerſtoffgas mit dem Koh⸗ lenſtoff eine Verbindung eingeht, eben ſo geht das Waſſer⸗ ſtoffgas ſolche mit demſelben ein, und das Produkt(ge⸗ kohltes Waſſerſtoffgas), macht, wie uns die unabſehbare Menge von Erfahrungen in der Natur und in den Werkſtaͤtten der Chemiker und Phyſiker gezeigt haben, ein eben ſo großes Lieblingsnahrungsmittel der Pflanzen aus,„ als das kohlenſaure Gas. Die Wechſelwirkungen der Be⸗ ſtandtheile der Luft, des Waſſers und des Humus auf und unter einander, ſind daher ewig und an kein Mo— ment der Zeit und des Raumes gebunden, wo Unthaͤtig— keit und Weile bei ihnen ſtatt faͤnde. Es iſt engherzig fur das Große der Natur, zu glauben, das der Regen ſoß wie die waͤſſerigen Atmosphaͤrilien nur als Befeuch⸗ tungsmittel wirken. Man rieche nach gefallenem Regen und man wird einen ſtaͤrkenden Geruch wahrnehmen, der um ſo kraͤftiger iſt, je reicher der Boden an Humus war. Nicht der Regen allein, nicht das Waſſer welches er giebt, l zeigt dieſen Geruch, ſondern die Zerſetzung des Waſſers und die Verbindung der Beſtandtheile deſſelben mit dem


