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anſieht. Ob es gleich eben ſo wahrſcheinlich iſt, daß die Pflanzen Kohlen erzeugen koͤnnen als Erden, ſo ſind doch alle Verſuche, welche dieſes, hinſichtlich der Kohle, haben beweiſen ſollen, noch viel zu mangelhaft, ſo z. B. die des von Crell.„Bei der Ausmittelung der Kohle, ſagt „er, habe ich das bei dieſer Arbeit entbundene gekohlte „Waſſerſtoffgas und das erhaltene Oel vorſaͤtzlich nicht in „Beruͤhrung gebracht, weil ſicher alle Zwiebeln bei ei⸗ „nem ganz gleichen Verfahren im Trocknen und Deſtllli⸗ „ren auch eine der Maſſe entſprechende proportionirte „Menge von ſolchem Gas und Oel gegeben haben wuͤr— „den.“ Eine Vorausſetzung des von Crell, welche fuͤr die Richtigkeit ſeiner ganzen Reſultate Mißtrauen erregt: denn in Zwiebeln, deren Lebensthaͤtigkeit durch die Vege⸗ tation, Produkte mancherlei Art hervorgebracht hat, daſ⸗ ſelbe in quantitativer und qualitativer Hinſicht anzuneh⸗ men, was man in dem ungekeimten annimmt, und dar— auf Rechnungen zu begruͤnden, die ſo wichtige Thatſa⸗ chen beweiſen ſollen, iſt, duͤnkt mich, eine Verfahrungs⸗ weiſe, die zu keiner Wahrheit und Richtigkeit fuͤhren kann. Chaptal hat dargethan, daß der Kohlenſtoff, der im Gewaͤchsreiche cireulirt, in dem dligen, extractiven und harzigen Princip aufgeldſt wird. Und uͤberhaupt wie ſchwierig ſind Verſuche dieſer Art, wenn man alles, was bisher in der Chemie entdeckt worden iſt, beruͤckſichtigt. Die Erſcheinungen in der weiten Natur zeigen ja zu deutlich, daß die Pflanzen ihre meiſte Nahrung aus der Erde und der Luft nehmen, daß die mehreſten Waſſer⸗ pflanzen, ob ſie gleich große Blattorgane haben, folglich fuͤr das Einſaugen der Atmosphaͤrilien beſonders geſchickt ſind, dennoch mehrentheils mit ihren Wurzeln die Erde ſuchen, ob ſie gleich ſolche nicht zur Feſthaltung beduͤr⸗ fen. Doch wieder zur Frage! Die Luft wirkt auf die


