und ſeine charakteriſtiſchen Eigenſchaften erforſcht zu ha— ben; er iſt es wenigſtens, und nach ihm Alex. v. Humbold, Hermbſtaͤdt, Einhof, Crome ꝛc. ꝛc., die uns uͤber dieſen ſo wichtigen Gegenſtand der Naturkunde genuͤgender be⸗ lehrt haben. Als das Hauptreſultat der Sauſſuͤrſchen Verſuche, deren Wahrhaftigkeit und Richtigkeit durch die vielen und großen Erfahrungen des Ackerbaues und der Pflanzenphyſiologie beſtaͤtigt werden, geht hervor, daß der Humus als das vorzuͤglichſte Agens bei der Ernaͤh⸗ rung der Pflanzen anzuſehen ſey, und daß er, wie ſich Humbold ausdruͤckt, die eigentliche Wohnung organiſirter Weſen und die fruchtbare Quelle, aus welcher ſie ihre Nahrung hernehmen, ſey. Er iſt, wie Voigt ſich groß und erhaben ausdruͤckt, eine große allgemeine Pflanze
ohne Organiſation, welche die andern Pflanzen ſo auf
ſich traͤgt und ernaͤhrt, wie die Knospe vom Stamme getragen und genaͤhrt wird, oder wie im Kaktustrieb auf Koſten des alten Blattſtiels. So haͤlt er, wie ich reislinie zuſammen, in h folgen, er ruft die
mich ausdruͤcken moͤchte, die§ welcher Todt und Leben ewig ſich Vergangenheit ins Daſeyn zuruͤck und pflanzt in das ge—
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ſunkene Leben den Keim der Unſterblichkeit. Die Frage, wie und auf welche Art wirkt der Hu⸗
mus, als ernaͤhrendes Mittel fuͤr die Pflanzen? von allen
ihren Seiten aufgefaßt und in ihren mannigfaltigen Be⸗
ziehungen beruͤckſichtiget, iſt alſo eine fuͤr die Natur— kunde und den Ackerbau, ſo wie fuͤr jedem wahrhaft ge⸗ bildeten Mann, hoͤchſt wichtige Frage. Ich werde daher in dem Folgenden mehreres dieſe Frage Betreffendes an⸗ fuͤhren und auf mehrere Geſichtspunkte aufmerkſam zu machen ſuchen, deren ernſte Verfolgung uns vielleicht in der Zukunft eine vollkommene genuͤgende Beantwortung
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obiger Frage hoffen laſſen duͤrfte.
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