ache
unten, und auch vier⸗ Zol hoch, te, durch ſetzen und den Koͤrbe
hebaͤuden
ff zu er⸗
der kann
daß die be gewaͤhlt fte ſich be⸗ endig.
eiſter von
nge oder d; zwei Schweine ung oder „kleiner iblichen, ,Kei⸗ e kaſtrirt
innere Einrichtung erfordern, als Schweineſtaͤlle ꝛc. 13
Schon im erſten Jahre zeigen die Schweine den Begattungstrieb, daher nicht nur die einjaͤhrigen von den zweijaͤhrigen und Ferkeln abgeſondert, ſondern auch, be⸗ ſonders diejenigen maͤnnlichen Geſchlechts, welche nicht als Stammſchweine aufgezo⸗ gen und zur Zucht gelaſſen werden ſollen, bei Zeiten kaſtrirt werden muͤſſen, damit ſie die Race nicht verſchwaͤchen.
Auf 10 bis 12 Zuchtſauen iſt ein geſunder Kempe zur Fortpflanzung hinlaͤnglich. Eine Zuchtſau wirft jedesmahl 1 bis zu 10 Junge, gewoͤhnlich aber mehr als eins, und dieß in einem Jahre zwei Mahl. Man nimmt daher fuͤr jeden Wurf in der Regel 6 Stuͤck, alſo von einer Sau, in einem Jahre wenigſtens 12 Stuͤck an, weil ſo wohl einige der jungen Ferkel ſterben, als auch gleich nach dem Abſetzen als Spanferkel ver⸗ kauft werden.
Die Schweine haben nicht ſo wie die mehrſten andern Thiere eine gewiſſe Zeit im Jahre mit ihren Begattungstrieben, ſondern ſie ſind faſt immer, ſo lange, bis ſie ordentlich belegt ſind, hitzig oder bruͤnſtig. Aus dieſer Urſach werden die Kempen nur
zu gewiſſen Zeiten unter die Zuchtſchweine gelaſſen, und uͤbrigens abgeſondert ge— halten.
Anm. Wenn die Schweinezucht regelmaͤßig betrieben werden ſoll; ſo duͤrfen die Kempen nur allemahl Anfangs October und Ausgangs Maͤrz zu den Zuchtſaͤuen gelaſſen werden. Da nun eine Sau 16 bis 18 Wochen traͤchtig geht, ſo bringt ſie alsdann allemahl im Auguſt und im Maͤrz die Ferkel, welche 5 bis 6 Wochen geſaͤugt und dann nach 14 taͤgiger Entwoͤhnung nebſt den Mutterſchweinen noch bei guter Jahreszeit auf die Weide getrieben werden. Iſt aber nicht hinlaͤngliche Winterfuͤtterung vorhanden; ſo iſt es beſſer, die Sauen nur einmahl im Jahr ferkeln zu laſſen. In dieſem Falle wird die Sau erſt in der Mitte Decembers belegt, wo ſie dann ihre Jungen im Mai bringt, und letztere noch in demſelben Jahre auf der Weide gehoͤ⸗ rig aufgefuͤttert werden.
Auf Wieſen und andere gute Weideplaͤtze muͤſſen die Schweine nicht getrieben werden, weil das andere Vieh, und beſonders die Pferde durch den Schweinemiſt eine Abneigung vor ſolcher Weide erhalten. Nur in Waͤlder und Buͤſche gehoͤren die Schweine, um außer der Eichel⸗ und Buchmaſt die Wurzeln und Inſecten daſelbſt zu genießen; eben ſo auch nur auf die Brach⸗ oder Stoppelfelder. Wer ſeinen Schweinviehſtand nach der Brach⸗ und Stoppel⸗ huͤtung beſtimmen muß, der kann auf jeden Morgen Ackerland nicht mehr als Ein Stuͤck rechnen, und muß außerdem noch, wo moͤglich, mit Trank und Spuͤlig aus der Brandt⸗ weinbrennerei zu Huͤlfe kommen. Wo die Schweine von ſaurer Milch, Wadicke und dem Ab⸗ gange von der Milch nebenher oder vorzuͤglich gefuͤttert werden, da rechnet man den Abgang von der Milch von 1o bis 15 Kuͤhen auf eine Sau und 15 Ferkel oder Faſelſchweine. Wenn man, bei nicht ganz hinlaͤnglichem Winterfutter die Sau zweimahl im Jahre werfen laͤßt, ſo ſind nur diejenigen Ferkel, welche im Fruͤhjahr geworfen werden, die beſten zur Zucht, indem ſolche mit Huͤlfe der Weide ſich beſſer auslegen. Ein Kempe, welcher jaͤhrlich ro bis 12 Sauen zweimahl zu belegen hat, kann bei der beſten Conſtitution nicht viel uͤber A bis 5 Jahr ge⸗ braucht werden; auch wuͤrde es nicht rathſam ſeyn, weil dann das Fleiſch deſſelben zu hart und weniger genießbar werden wuͤrde. Es muß alſo fuͤr jeden alten Kempen immer ein jun⸗
ger zugezogen werden; der alte wird hiernaͤchſt kaſtrirt und fett gemacht. Aus den faͤmmtlichen,


