Dritter Abſchnitt.
Von Anlage und Conſtruction ſolcher Gebaͤude,
welche nur eine ganz einfache, ihrem Zwecke ge⸗
maͤße innere Abtheilung und Bodenraum erfor⸗
dern, als, Federviehſtälle, Schweineſtaͤlle, Rind⸗ viehſtalle und Pferdeſtaͤlle.
A. Federvieh⸗Staͤlle.
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§. 133.
Das Federvieh des Landmanns beſteht gemeinhin in Gaͤnſen, Enten„Puten, Huͤnern und Tauben.
Ob und wie viel, oder von welcher Sorte mehr oder weniger auf einem Landgu⸗ te zu halten zweckmaͤßig ſei, muß der Oekonom aus guten Gruͤnden beſtimmen, und es kommt dabei vorzuͤglich darauf an, ob durch die Naͤhe einer Stadt ꝛc. der Verkauf des Federviehes die Fuͤtterung belohnt, oder ob durch die Naͤhe von Seen und Tei— chen die Unterhaltung, vorzuͤglich der Gaͤnſe und Enten, erleichtert wird.
Anm. Herr Riem ſagt im öten Stuͤck der oͤkonomiſch⸗veterinäriſchen Hefte: „Wir muͤſſen aufrichtig bekennen, daß wir allemahl von einer gewiſſen Unruhe ergriffen „werden, wenn wir an den Artikel Federviehzucht im Kleinen kommen. Der Grund
Theil III. Abtheil. II. A


