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4 4 welche Balkendecken und Bodenraum erf., als Schafſtaͤlle c. 257 9 Fuß.
nich u wiſſenſchaft Seite 94 geſagt habe, und mit den Aus zmittelungen des Herrn Rie⸗
Naufa, del jun. uͤberein kommt.
thäſt ſeder Anm. Die Abtheilung der Schafe zur Lammzeit geſchieht gewoͤhnlich durch Horden, und zwar f dergeſtalt, daß diejenigen Schafe, welche fruͤh gelammt, von denen, welche ſpaͤter gelammt
4 haben, in beſondern Räͤumen abgeſondert werden, damit ſo wohl die Mutterſchafe an ihre f ſteherd, 4 Laͤmmer, als auch die Lämmer an ihre Mutterſchafe ſich gewoͤhnen, und die jungen Laͤmmer chefe und von andern Schafen nicht beſchaͤdigt werden.
Dergleichen noch kleinere Abtheilungen ſind zuweilen noͤthig, wenn von einem Mutter⸗ ſchafe das Lamm, oder von einem Lamme das Mutterſchaf geſtorben iſt, und ſich erſteres an KSchafe letzteres, oder letzteres an erſteres gewoͤhnen ſoll. Fuͤr kranke Schafe, wenn naͤhmlich die
Krankheit nicht anſteckend iſt, werden gleichfalls beſondere Abhordungen im Stalle gemacht. Ein Stall fuͤr 1000 Schafe wuͤrde alſo nach dieſer Beſtimmung bei 39 Fuß JStuck Tiefe im Lichten und fuͤr jedes Stuͤck 6 ¾ Quadratfuß gerechnet, 167 Fuß lang im S Lichten angelegt werden muͤſſen: und wenn man hiernach den Bodenraum berechnet;
er Laͤnge
1 85 21 ſo findet ſich, daß derſelbe zugleich vollkommen groß genug iſt, um das Maͤnzfteer zu u(ſiehe§. 128.) daſelbſt aufbewahren zu koͤnnen. 7= 39§. 130. Fuß tif Nach dieſen Regeln, und wenn die Raufen nach der Laͤnge des Gebaͤudes ſte⸗ onſtruetion 5 Shef hen, iſt es alſo nicht willkuͤhrlich, welche Tiefe man einem Schafſtalle geben will. a. Schaf⸗ Sollten aber die Raufenreihen nach der Tiefe des Gebaͤudes ſtehen, ſo richtet ſich die—
Tife im zu gebende Tiefe nur nach der ſchicklichen Entfernung der Unterzuͤge, wie ſchon bei den deihe ſte vorher beſchriebenen Conſtructionen erinnert worden. elragen. Die Oekonomen wuͤnſchen wegen Aufſtellung der Raufen und Ausfuͤhrung des r jides Duͤngers die Schaſſtaͤlle innerhalb ganz frei, d. h. ohne Unterzugsſtaͤnder ꝛc. zu haben,
und es ſind daher auch einige Baumeiſter in ihren Schriften ſchon auf den Gedanken Strebe⸗ gekommen, ſelbige mit Haͤngewerken zu conſtruiren. Da dieſe aber ſehr ſtarke Neichen Mauern und uͤberhaupt große Baukoſten erfordern, ſo bleibt es wohl der oͤkonomiſchen erechnet Beaukunſt angemeſſener, ſich die Unterzuͤge und die darunter noͤthigen Unterzugsſtaͤn⸗ worde, der gefallen zu laſſen. ſondern Bei einer Tiefe von 30 Fuß im Lichten iſt nur ein Unterzug in der Mitte noth⸗ derfliſ wendig. Wenn aber dann in der Mitte der Giebel Thorwege vorhanden ſeyn ſollen,
ſo ſind die dem Giebel zunaͤchſt ſtehenden Unterzugsſtaͤnder beim Ein- und Ausfahren
heit bei hinderlich, auch waͤre fuͤr den Unterzug uͤber der Mitte dieſer Thorwege keine hinlaͤng⸗ aufuß liche Unterſtuͤtzung vorhanden, weshalb in dieſem Falle nichts anderes moͤglich iſt, als we⸗ die Thorwege außer der Mitte der Giebel anzubringen. Es iſt daher beſſer, wenn Bau⸗ naͤhmlich ſo langes Holz vorhanden iſt, den Stall 39 Fuß im Lichten tief zu machen,
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