Teil eines Werkes 
3,1 (1811) Anweisung zur landwirthschaftlichen Baukunst : mit illuminirten Kupfern ; Theil 1, Abth. 1
Entstehung
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für einen Gefaͤße, auf gute

laſen,

Einleitung.

Dae Verſchiedenheit der Guͤte des Bodens zur Erzeugung landwirthſchaftlicher Pro⸗ ducte; das nicht uͤberall gleiche Verhaͤltniß der Groͤße des Ackers, der Wieſen und der Huͤtungen gegen einander; die Lage eines Guthes, in Hinſicht auf den Abſatz der Produkte; die Verſchiedenheit des Klima's, und mehrere andere dergleichen Ruͤckſichten, bewirken faſt in jedem Lande, ſelbſt in einzelnen Provinzen und Diſtricten, ja oft bei einzelnen Guͤthern, eigenthuͤmliche Wirthſchafts⸗Methoden und andere Verhaͤltniſſe in den Arten und der Anzahl des Viehes, der Fuͤtterung und Benutzung deſſelben, der zu bauenden Producte und der Aufbewahrung derſelben ꝛc.

Wenn nun bei jeder dieſer verſchiedenen Wirthſchafts⸗Methoden dennoch alle Mahl zweckmaͤßig eingerichtete Gebaͤude gefordert werden; ſo folgt daraus eine ſehr große Mannigfaltigkeit der Einrichtung und Anlage der Gebaͤude, und daraus wieder⸗ um, daß eine allgemeine Anweiſung zur zweckmaͤßigen Anlage landwirthſchaft⸗ licher Gebaͤude beinahe unter die Unmoglichkeiten zu rechnen ſeyn duͤrfte.

Da indeß die Forderungen hierbei, welche den Baumeiſter angehen, allgemein darin beſtehen, ein jedes landwirthſchaftliche Gebaͤude nach Maaßgabe der eigen⸗ thuͤmlichen Abſicht, mit den wohlfeilſten Mitteln dauerhaft Feuerſicher und bequem aufzufuͤhren, und dieſe Regeln, naͤhmlich die einer guten Conſtruction der Gebaͤu de, auf gewiſſen allgemeinen Grundſaͤtzen beruhen; ſo ſcheint es, aus dieſem Geſichts punkte betrachtet, weniger ſchwierig zu ſeyn, eine ziemlich allgemein brauchbare Anwei⸗ ſung zur landwirthſchaftlichen Baukunſt zu liefern, zumahl alsdann das,

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