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von zwei Drittheile des Saftes auf Zucker abgepreßt waren, 3 Cntr. am Gewicht dazu verwendet habe, um ein kleines Gebraͤue Bier davon zubereiten zu laſſen. Und ich kann mit Zuverlaͤßigkeit verſichern, daß ſolches eben ſo wohlſchmeckend, als kraͤftig und dauerhaft war; auch auf die Geſundheit eher einen vortheilhaften als ſchaͤdlichen Einfluß hatte.
Uebrigens wird dieſes Bier auf keine andere Art bereitet, als das Bier aus Getreide. Dieſe Maſſe wird naͤmlich auf der Doͤrre, ſo wie das Malz von Ge⸗ treide gedoͤrrt und uͤbrigens beim Brauen ſelbſt ganz in der mit dem Getreide gewoͤhnlichen Art verfahren; nur daß man noch etnmal ſo viel Hopfen nimmt. Die⸗ ſes Bier war im Monat April gebrauet worden und mit Ende des Julius noch von derſelben Guͤte, welche ees gleich nach der Zeit ſeiner Abgaͤhrung hatte. Noch muß ich anſuͤhren, daß ich von diefen 3 Cutr. Ruͤben⸗ maſſe 500 Quart Bier von obenerwaͤhnter Beſchaffen⸗ heit erhalten habe. Wer ſich das Gemaͤlde des Elends anſchaulich zu bilden faͤhig iſt, welches bei Mangel⸗ Jahren in vielen tauſend Familien der aͤrmern Volks⸗ klaſſe bei einer zahlreichen Menge nach Brod ſchreiender Kinder ſtatt findet; wenn Vaͤter und Muͤtter verge⸗ bens alle ihre Kraͤfte anſpannen, die dringendſten Le⸗ bensbeduͤrfniſſe zu erringen; noch mehr, wer ſich das huͤlfloſe Alter, deſſen Kraͤfte angeſtrengte Arbeit nicht mehr verſtatten, in ſolchen Zeiten fuͤr Hunger ſchmach⸗ tend, lebhaft zu denken vermag: ſollte dieſer nicht ſchon, wenn Menſchenliebe ſeiner Seele kein unbekanntes Ge⸗


