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Die Runkelrüben-Zucker-Fabrikation : In ökonomischer und staatswirthschaftlicher Hinsicht / praktisch dargestellt vom Freyherrn von Koppy auf Krayn in Schlesien
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3 ſelbſt in Ruͤckſicht ſeines vortheilhaften Einfluſſes in die Wirthſchaft hoͤchſt annehmlich ſey.

Von hier an kann nun freilich erſt Rechnung ge macht werden fuͤr alle gehabte Muͤhe, Sorge und Ar⸗ beit, fuͤr die darauf verwendeten, beſonders fuͤr einen. Privatmann in den gegenwaͤrtigen Zeiten, ſo aͤuſſerſt wichtigen Summen, einen der Unternehmung lohnen⸗ den Ertrag bei dieſem Fabrikationsgeſchaͤfte zu erhalten. Bis jetzt konnte dieſes wegen der geringen Quantttaͤt von Ruͤben, welche aufzubringen und zu verarbeiten moͤglich war, ſo wie bei der in den erſten Jahren noch mangelnden hinlaͤnglichen Kenntniß der vortheilhaſte⸗ ſten Betrelbungsmethoden der Fabrikationsgeſchaͤfte und wegen des ſo harten Drucks des Krieges, nicht ge⸗

ſchehen. Uebrigens arbeitete die Fabrik mit dielem

Gluͤcke, ſobald ſie nur durch praktiſche Arbeiten mit den Vortheilen bei dem Betriebe dieſer Fabrikation vertrau⸗ ter geworden war.

Im Jahre 18083 bis 180) erlitt ſie bedeutenden Schaden im Zuckergewinn, welchen zwey widrige Vor⸗ faͤlle veranlaßten. Der erſte war dieſer: Die Zucker⸗ ſtube hatte eine doppelte, hoͤlzerne Decke; da hier nun eine ſtets ſtarke Feuerung ſtatt finden muß, ſo machte man mich auf die damtt verbundene Feuersgefahr auf⸗ merkſam. Man rleth mir, dieſer Stube eine ſolche Decke zu geben, wobei nicht ſo leicht eine Entzuͤndung zu be⸗ ſorgen ſey. Dieſes wurde auf folgende Art bewerk⸗ ſtelliget. Man nahm die unter den Balken befeſtigte Bretterdecke hinweg, draͤngte Stuͤckholz zwiſchen die Balken, durchflocht dieſes mit Stroh, welches mit Lehm umkleidet war, zog daruͤber einen dergleichen Ueberzug