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Durch ganz Schottland ſind die Schafe nur in zwei verſchiedene Arten getheilt, welche die kurzen und die lan⸗ gen heißen. Es iſt eine Frage unter Landwirthen, ob Langſchafe jedem Boden entſprechen moͤchten; nach meiner Meinung, ja. Man hat die beſte Art Langſchafe auf und nahe den Cheviot⸗Bergen, welche ſo kalt und ſtuͤrmiſch ſind wie irgend welche in Schottland. Es iſt lange dar⸗ uͤber Streit geweſen, ehe die Langſchaf⸗Wolle auf den gegenwaͤrtigen hohen Preis geſtiegen war, welche von bei⸗ den Arten die eintraͤglichſte waͤre; der lange(dinmont) Jaͤhrlingsbock und Widder(Hammel) verkaufen ſich im Allgemeinen am hoͤchſten, ſo auch das Mutterſchaf und das Lamm. Die Vertheidiger der Kurzſchafe fuh⸗ ren an, daß ſie weniger Weide erfordern; ich bezweifle aber die Thatſache, nach der Meinung eines der verſtaͤn⸗ digſten Landwirthe, die ich kenne, welcher beide Arten aufgeſtellt hatte, und welcher zuerſt zu Gunſten der Kurz⸗ ſchafe eingenommen war; er verſicherte, daß ſie eben ſo viel fraͤßen als die Langſchafe. Ein kurzer Jaͤhrling von Auszeichnung verkauft ſich im Allgemeinen um einen hoͤhe⸗ ren Preis als ein langer Jaͤhrling, weil man einen aus⸗ gedehnteren Markt fuͤr jenen hat. In ſaͤmmtlichen Thaͤ⸗ tern von Yorkſhire werden keine andern Jaͤhlinge fuͤr die uͤbrigen Gemeinheiten in England und fuͤr die Hochlande Schottlands gekauft; ich bin der Meinung, daß ſie nur in dem Verkauf der Jaͤhrlinge einen Vorzug haben, und wegen des obigen großen Verbrauchs iſt der Gewinn aus Kurzſchafen auf den meiſten Pachthofen in Tweeddale, An⸗ nandale und Nithesdale die Jaͤhrlinge. Sie haben einen großen Vortheil vor uns in der Aufzucht der Jaͤhrlinge
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