Teil eines Werkes 
2: Über Wolle im Allgemeinen und über die Englischen Vließe insbesondere. 2
Entstehung
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tj dem Er dieſe tuͤhtt vor dem in den jauft wer⸗ erheiccht mnentlice

(Brief des Pachters Mr. Malcoln an den General Dirom von Mount⸗Annan).

Sir! 1

Da Euer beinahe unerreichter pattiotiſcher Eifer fuͤr das Beſte Eures Landes Eure Aufmerkſamkeit unter au⸗ dern auf die Verbeſſerung der Schafe gelenkt hat, haupt⸗ ſaͤchlich in Hinſicht der Veredelung der Wolle, ſo bin ich uͤberzeugt, daß jede Nachricht uͤber dieſen Gegenſtand Euch genehm ſeyn werde, obgleich vieles davon fuͤr den Zweck wenig werth ſeyn mag. Ich bin einer von des Herzogs von Buccleuch's Paͤchtern in Eskdale. Wenn irgend eine der folgenden Bemerkungen uͤber Schafwirth⸗ ſchaft in irgend einer Hinſicht Eures Beifalls gewuͤrdigt werden mag, ſo habe ich um die Gunſt zu birten, daß mein Name nicht genannt, und baß keine oͤffentliche Kennt⸗ niß von dem genommen werde, was ich ſchreibe. Erlau⸗ bet mir zu ſagen, daß nur unter dieſer Bedingung ich niir die Freiheit nehme, dieſen Brief an Ench zu ſchreiben. Landwirthſchaft iſt zum Theil das Geſchaͤft meines debens geweſen; ich bin dermalen ein alter Mann und habe mich von der Welt zuruͤck gezogen.

Es giebt mancherlei verſchiedene Arten von Gras, die auf Bergen wachſen, die in verſchiedenen Jahreszeiten

den Schafen Futter geben. Es giebt eine betraͤchtliche

Menge Moosboden auf ſehr vielen Bergen; dieſer Boden erzeugt Heide(heath), ling,(Eriea vulgaris?) Moos und deerhair(Polytrichum?) die Schafe freſſen Heide vom Anfang des Sommers bis Lichtmeſſe; ſie moͤgen ſie nur, ſo lange ſte jung iſt; ſie wird haͤufig im Fruͤhjahr abgebrannt. Ling waͤchſt das ganze Jahr und iſt ein