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iſt dieß unleugbar; aber aus dem ſtaatswirthſchaftlichen Geſichtspunct betrachtet, erſcheint dieſe Behauptung grundlos und abgeſchmackt. Warum ſind denn aber ſo viele unſerer Nachbarn durch die Verarbeitung von Schot⸗ tiſcher Wolle reich geworden? Und warum giebt Schott⸗ land noch immer ſo große Summen fuͤr Tuch aus, das aus ſeiner eignen Wolle gemacht iſt? Etwa deßwegen, weil das Volk dieſes Landes unfaͤhig iſt, in dieſem Zweig etwas mit Erfolg zu unternehmen? Oder aus Mangel
an Haͤnden, die dazu noͤthig ſind? Oder nicht vielmehr
deßwegen, weil der Unternehmungsgeiſt des Volks von denen, die daſſelbe leiten, auf unergiebigere Zwecke gerich⸗ tet wird?
8 Ich behaupte alſo, daß man bloß die Lage zu wech⸗ ſeln und nur die Geſetze der Vernunft bei der Vertheilung der Bevoͤlterung zu befolgen braucht, und daß es nur einiger Anſtrengungen bedarf, um dem Volk die Augen uͤber ſeinen eignen Vortheil zu oͤffnen, um die Angelegen⸗ heiten der Nation auf ſolch eine Weiſe zu ordnen, daß die Schafwirthſchaft dazu behuͤlflich ſeyn muß, die Haͤlfte mehr Leute anzubringen als bei der Rindvieh⸗Wirthſchaft, und vortheilhafter. Das Rindvieh haͤlt die Leute einen großen Theil des Jahres damit beſchaͤftigt, daß ſie das Futter fuͤr daſſelbe anſchaffen, was die Schafe ſich ſelbſt verſchaffen, indem ſie von der Natur mit Scharſinn und hiurelchenden Kraͤften verſehen ſind, um mit Leichtigkeit den Schnee zu entfernen, der den Boden bedeckt, waͤh⸗ rend das? Nindvieh verhungern oder aus der Hand gefuͤt⸗ tert werden muß. Und ich will Euch und jedem denken⸗ den Kopf uͤberlaſſea, zu beurtheilen, ob das Volk am
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